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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kleine Zettel geben das Tempo vor

22.12.2014

Brake „Stop!“, ruft Christian Schlageter vom „Spontantheater Bumerang“ und Jonas Vogt bleibt wie angewurzelt stehen. Schlageter, besser als „Schlaggi“ bekannt, fischt einen Zettel vom Boden auf. Auf den Zetteln stehen, je nach Sketch, verschiedene Orte und Gefühle, die die beiden Spontanschauspieler in ihre Darbietung einarbeiten müssen. Nach jedem „Stop“ wird unter den Vorzeichen des vorherigen Sketches, aber mit einer neuen „Aufgabe“ weitergespielt. Das ist ein bisschen wie „Zapping“ durch die Fernsehkanäle, wenn auf allen Programmen etwas ähnliches läuft.

Die Zuschauer lachen, Vogt als Käufer und Schlageter als Verkäufer improvisieren sich durch die Kanäle. Vom Verkaufsgespräch im Buchladen geht es in die Schokoladenfabrik und in den Spielzeug- und Dessousladen. Gespannt beobachtet das Publikum, was die zwei vom „Spontantheater Bumerang“ aus ihren Vorschlägen machen. Wenn Schlageter in der vorangegangenen Szene die Höhe anzeigte, bemerkte er in der nächsten Szene im Dessousladen, die Hand über dem Kopf von Vogt, nonchalant: „Und so hoch können wir die Unterhose ziehen!“ Vogt verzieht das Gesicht.

Dann standen „Chilloé“ aus Flensburg auf der Bühne: Ihre Akustikgitarren erklingen im Museumsgarten, an spanische Singer-Songwriter erinnernde Melodien wehen durch die Luft. Die Besucher unterhalten sich, stehen unter den Schirmen vor den Glühweinbuden. Die Musik, zwar wenig weihnachtlich, passt sie durchaus zum Ambiente des Freitagabend. „Chilloé“, das sind Jonni Debus (Gesang), Nicolas Gille (Gitarre, Gesang) und Tobias Langhein (Gitarre).

Debus, Sohn von Musiker Helmut Debus, und Gille studieren beide „International Management“ mit spanischem Schwerpunkt in Flensburg. Erfahrungen während ihres Auslandssemesters in Kolumbien und Chile sorgten dafür, dass sie sich entschieden, die spanische Sprache und Musik in ihren eigenen Liedern zu verarbeiten. Gitarrist Langhein komplettiert das Trio, das mit seiner Musik an Peter Fox und die frühen Culcha Candela erinnert.

Nicht nur Musik und Comedy bot der Freitag des 11. Schneeflöckchenmarktes in Brake. Auf dem Programm standen auch Bastelaktionen, Kinderschminken, eine Lesung des Schiffahrtsmuseums im Telegraph, der Auftritt der Kita „Tausendfüßler“ sowie die letzte Ziehung der Braker Schneeflocken. Sehr zur Freude der Veranstalter blieb das Wetter größtenteils trocken.

Claus Arne Hock Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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