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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Knusperhäuschen und Zwitscher-Kästchen

16.11.2015

Nordenham Es sind zwar noch einige Wochen bis Weihnachten. Aber die Vorfreude auf das Fest war deutlich zu spüren am Wochenende beim Martinsbasar der St.-Willehad-Gemeinde. Wer zum Beispiel am Stand von Trudi Stuijt stehenblieb, konnte sich der Faszination ihrer adventlichen Floristik kaum entziehen. Das Angebot ihrer Gestecke lichtete sich bereits kurz nach Beginn der Veranstaltung.

Das Angebot im Gemeindehaus lockt stets eine große Anzahl von Besuchern an. Grund dafür ist nicht zuletzt der engagierten Team, das Jahr für Jahr viel Herzblut und Arbeit investiert. Niemand braucht Eintritt zu bezahlen. Im Gegenteil. Jeder Besucher wird von Yvonne Ahlers mit einem kleinen Gastgeschenk begrüßt.

Weingelee und Senf

Hübsche Basteleien und Handwerksarbeiten gab es zuhauf. Aber auch für den verwöhnten Gaumen hielt der Basar einiges bereit. Beschwipstes Weingelee zum Beispiel, scharfe Senfspezialitäten und leckere süße Brotaufstriche. Die Familie Eger weiß, wie man Genießer zufriedenstellt. Seit vielen Jahren gehört die Probierstube zum festen und äußerst beliebten Angebot des zweitägigen Martinbasars.

Der Erlös ist auch in diesem Jahr wieder für ein karitatives Projekt bestimmt. Diesmal soll das Geld für den Aufbau eines Traumazentrums für jesidische Mädchen und Frauen im Nordirak verwendet werden. Seit 2002 haben die rund 20 Mitglieder des Basarteams rund 100 000 Euro für ähnliche Projekte in aller Welt gesammelt.

Ohne Zweifel ist auch am vergangenen Wochenende erneut eine stolzer Betrag zusammengekommen. Denn eifrig zückten die Besucher ihre Geldbörsen, kauften Kunsthandwerk, Grußkarten und kleine Geschenke. Zum Beispiel die aus Tortenpapier gefertigten kleinen Girlanden, niedliche Knusperhäuschen in der Größe einer Spielkarte oder winzige Puffelsterne. „Mit denen kann man Kaffeetische hübsch dekorieren“, sagte Standinhaberin Ute Schramm.

Ideal für Hobbygärtner

Ulrike Lohe verkaufte selbstbezogene Knöpfe, kleine Präsente, die in einem Adventskalender Platz finden, während Tochter Benita geflochtene Armbänder und originelle Anhänger aus Beton für den Basar gefertigt hatte. Einen Stand weiter pries Andrea Kampen die „Zwitscher-Kästchen“ für Hobbygärtner an, die eine Pause benötigen. Gebaut wurden die „Vogelhäuschen“ von Jürgen Tiemann. Verwendet werden sie jedoch für einen ganz anderem Zweck – nämlich als Aufbewahrungsbox für promillehaltige Getränke.

Nach ihrem Rundgang konnten sich die Gäste in der Caféteria stärken. Ein Renner war die große Tombola. Der glückliche Gewinner durfte sich über eine große Patchworkdecke freuen. „Hier gibt es Dinge zu kaufen, die man sonst nirgends bekommt“, freute sich Renate Janßen, die jedes Jahr zum Martinsbasar kommt. Stets steuert sie auch die Probierstube an. Diesmal probierte sie den Ingwerlikör von Sabine Eger. „Scharf aber lecker,“ lautete ihr Urteil.

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