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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

AUFBAUARBEITEN: Kräftig in die Hände gespuckt

08.07.2005

BRAKE BRAKE - Die Oper „Nabucco“ ist für Musikliebhaber aus Brake und Umgebung ein besonderes Ereignis. Für Andreas Raab und seine Mannschaft hat sie in diesen Tagen allerdings mit viel Arbeit zu tun. Raab ist örtlicher Produktionsleiter. Er und sein zwölfköpfiges Team aus Magdeburg haben gestern für den Aufbau der Bühne, des Orchester- und Garderobenzeltes sowie der Bestuhlung mit 1200 Sitzen für die Veranstaltung an der Kaje gesorgt.

Raabs Firma Z&P Conzertlogistik begleitet die Tournee der Schlesischen Staatsoper Bytom an 40 Standorten durch ganz Deutschland. In Brake findet die zweite Aufführung statt. Der Zeitplan ist straff durchorganisiert. Raab: „Wir haben um 7 Uhr mit dem Aufbau begonnen. Um 17 Uhr müssen wir fertig sein, da bleibt für Pausen kaum Zeit.“ Die Künstler benötigen noch Zeit zum Proben bis zur Vorstellung um 20 Uhr. Raab steht per Handy in Kontakt zum Veranstalter, um über den Fortgang der Arbeit zu berichten. An seinem Gesicht ist abzulesen, dass nicht alles perfekt läuft. „Die Kaje ist eng. Unsere drei 40-Tonner hatten wenig Platz zum Rangieren. Das hat das Ausladen verzögert.“

Jeder im Team hat eine klare Aufgabe: Zwei Leute kümmern sich um die Technik, bauen zehn Strahler, acht große Lautsprecherboxen, ein Zelt für Regler und Musikanlage auf und verlegen Stromkabel. Zwei weitere Leute aus Raabs Team laden 1200 Stühle aus und stellen sie auf. Eine Holzlatte dient als Abstandsmesser. Sie richten die Stühle millimetergenau aus. Der Großteil der Mannschaft baut die Bühne auf. Zuerst schrauben sie den Bühnenboden zusammen, dann die vier Ecktraversentürme, die das Dach tragen. Nachdem das Dach auf den Traversen montiert ist, schrauben sie die Traversen einfach hoch. Ein Gabelstapler und Hebebühnen dienen den Aufbauern als Hilfsmittel, ansonsten ist Muskelkraft angesagt. Zum Abschluss der Arbeiten machen sie sich daran, dass Bühnenbild aufzubauen. Alles geht Hand in Hand. Während die Garderobieren bereits die Kostüme aufhängen, montiert ein Arbeiter noch die letzten Zeltstangen zusammen.

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Nach dem Aufbau können Raab und seine Kollegen bis zum Ansturm der Besucher verschnaufen. Dann fungieren sie als Ordner und „fahren die Technik“. Nach der Vorstellung machen sie sich an den Abbau, der zirka vier Stunden dauern wird. „Der Job ist nie langweilig, ich komme viel rum“, sagt Raab trotz allem.

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