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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Vereine: Neues Stück – neue Spielstätte

20.01.2018

Kreuzmoor /Jaderberg Im vergangenen Jahr konnte die Theatergruppe Kreuzmoor erstmals seit 1981 kein Stück auf die Bühne bringen. Das lag daran, dass Spieler aus beruflichen und privaten Gründen ausgefallen waren und daran, dass der Kult-Gasthof Jabben in Südbollenhagen für immer geschlossen wurde.

 In der Fetenhalle

„Aber ein Ende ist auch ein neuer Anfang“, sagt der Regisseur der Theatergruppe, der Jaderberger Stephan Meyer. Die Theatergruppe meldet sich für dieses Jahr mit neuem Stück und neuem Spielort zurück. Noch im Januar wird das neue Stück „De Geister de ik reep“ präsentiert – eine geisterhafte Komödie in drei Akten von Regina Harlander, ins plattdeutsche übersetzt von Wolfgang Binder. „Die Spieler freuen sich, dass sie in „Brunkens Fetenhalle“ in Jaderberg im Gewerbegebiet eine neue Heimat gefunden haben“, so der Spielleiter.

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Die Premiere am Freitag, 26. Januar, sei „eigentlich schon vor der eigentlichen Kartenausgabe ausverkauft“, sagt der Spielleiter, der aber ausdrücklich betont, dass nach der Premiere ab 23 Uhr die „After Show Party“ steigt, zu der jeder zum Feiern dazustoßen kann.

 Vorverkauf läuft

Karten gibt es noch für folgende Aufführungen: Sonntag, 28. Januar, 14 Uhr, mit Kaffee und Kuchen; Sonntag, 3. Februar, 14 Uhr, mit Kaffee und Kuchen; Sonntag, 4. Februar, 20 Uhr; Freitag, 9. Februar, 20 Uhr.

Karten sind entweder im Tintenfass in Jaderberg oder bei Günther Kögel unter Telefon   04454/1762 zu bekommen.

Bereits im September hatte man das neue Stück ausgesucht und sich zu den Besprechungen und ersten Proben in der ehemaligen Mentzhauser Schule getroffen.

Jetzt wurde die Bühne in Brunkens Fetenhalle von der Theatergruppe und weiteren zupackenden Helfern aufgebaut.

Stephan Meyer gibt schon mal einige Infos zum neuen Stück: Ulla ist von der Berufswahl ihrer Schwester Rieke, mit der sie zusammen lebt, alles andere als begeistert. Als Wahrsagerin hält diese nämlich unter dem Künstlernamen „Madame Ozeana“ sich selbst, sowie ihren Angestellten Rudi über Wasser.

 Wohnortwechsel

Dabei nimmt sie es jedoch ausgerechnet mit der Wahrheit überhaupt nicht genau, sondern erzählt zahlungskräftigen Kundinnen vielmehr genau das, was diese hören wollen. Aus diesem Grund mussten die beiden unverheirateten Schwestern in den vergangenen Jahren auch bereits öfter ihren Wohnort ändern, denn sie geraten durch Riekes Praktiken bei ihren Mitmenschen sehr schnell ins Gerede.

Gerade haben die beiden wieder einmal ein neues Domizil bezogen und Ulla hofft inbrünstig, dass nun endlich ruhigere Zeiten einkehren mögen. Rieke hingegen denkt schon wieder ans Geldverdienen und hat ihre Stammkundin, die naive Gattin eines Bürgermeisters, zu einer neuen Sitzung eingeladen. Frau Ehrlich will sich jedoch dieses Mal mit den mehr als ausweichenden Andeutungen ihrer Wahrsagerin nicht zufrieden geben und drängt auf genauere Auskünfte. Und das Beste daran: Geld soll keine Rolle spielen.

Rieke erliegt der Versuchung und lässt sich spontan ein möglichst spektakuläres Programm einfallen. Sie entschließt sich, eine Geisterbeschwörung abzuhalten. Dabei läuft jedoch etwas schief und als nach schwerem Donnergrollen das Licht wieder angeht, steht tatsächlich ein Geist im Raum . . .

 Acht Schauspieler

Acht Laienschauspieler stehen auf der Bühne. Zwei bekannte Gesichter sind diesmal nicht dabei. Jens Tapken fehlt nach 26 Jahren berufsbedingt erstmals. Gunda Hofer steht nach 21 Jahren nicht auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Neu in der Gruppe ist Dennis Fohrmann von der Neustädter Bühne. Es spielen: Rieke: Dörte Kabernagel; Ulla: Silke Wiemer; Rudi: Nils Müller; Max: Christoph Müller; Paula: Simke Wiemer; Rita Ehrlich: Traute Rohde; Hannes Ehrlich: Soni Hofer; Pastor Fromm: Dennis Fohrmann. Souffleuse (Topusterin) ist Sidina Rohde, Regie führt Stephan Meyer.

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