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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Künstler blicken auf den Groden

07.08.2012

BUTJADINGEN Der Langwarder Groden lässt auch den Arbeitskreis Gezeiten nicht los. Deshalb beginnen die 27. Kunst- und Kulturwochen Gezeiten mit einem künstlerischen Blick auf die Fläche zwischen den Deichen, die bis 2014 umgestaltet wird.

Genau genommen ist es nicht nur ein Blick. 20 Künstler haben sich mit dem Thema „Der Langwarder Groden – Es war einmal“ auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sind überwiegend in der Galerie am Wehlhamm zu sehen, zumindest eine Installation soll aber auch im Groden selbst gezeigt werden, sagt Klaus Trolldenier, der Leiter des Arbeitskreises Gezeiten. Die Ausstellung in der Galerie beginnt am Sonnabend, 1. September, um 18 Uhr. Zur Eröffnung sprechen Anke Fels-Sprickerhof und Jürgen Sprickerhof.

Eine ganz andere Form von Kunst ist ab Sonntag, 2. September, ab 14 Uhr im Kurpark hinter der Spielscheune Burhave ausgestellt: Heu-Skulpturen. Die TSB ruft alle Interessierten auf, sich mit eigenen Skulpturen zu beteiligen. Die schönsten Werke werden beim Bauern- und Handwerkermarkt am Mittwoch, 3. Oktober, in Fedderwardersiel mit Preisen bedacht.

Auch beim Neptun-Singen ist jeder zum Mitmachen willkommen. Termin ist am Donnerstag, 6. September, ab 19 Uhr am Rondell in Burhave. Dirigentin ist Miriam Mendelsohn, Michael Mendelsohn begleitet die Sänger auf Gitarre, Flöte und Schlagzeug.

Willberger spricht

Offiziell eröffnet werden die Gezeiten am Freitag, 7. September, ab 19.30 Uhr im Atrium. Thomas Willberger, Regisseur der Rodenkircher Aufführung über den letzten Freiheitskampf der Friesen 1514, hält den Festvortrag zum Thema „Laienspiel – Chancen und Möglichkeiten“. Zudem wird die Goldene Krabbe in der Sparte künstlerische Lebensleistung vergeben.

Am Sonntag, 9. September, steht die St.-Laurentius-Kirche Langwarden im Mittelpunkt. Kantor Thomas Meyer-Bauer von der Schlosskirche in Varel demonstriert ab 17.30 Uhr in einem Konzert die Klangfülle der 1650 gebauten bedeutenden Orgel.

Ein weiteres Thema der Gezeiten ist Ikebana, die japanische Kunst des Blumengestaltens nach ästhetischen und philosophischen Regeln. Die aus Burhave gebürtige und heute bei Wiefelstede lebende Künstlerin Anke Helm-Brandau führt am dritten September-Wochenende in der Galerie am Wehlhamm in das Thema ein. Am Sonnabend, 22. September, folgt dazu in der Seevernser Hochzeitsscheune ein Seminar; Anmeldungen unter Telefon 04736/379.

Das Philosophische Seminar mit Pfarrer Alfons Kordecki findet am Freitag, 21. September, ab 19.30 Uhr statt. Das Thema ist weit gefasst: Schöpfung und Entwicklung der Erde und unsere Zukunft. Der Klimawandel und die Anpassung unseres Siedlungsraumes ist am Dienstag, 25. September, Thema eines Diavortrags im Nationalpark-Haus Fedderwardersiel. Dr. Martina Karle und Dr. Ingo Eichfeld vom Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung berichten.

Auch das Künstleratelier Grodenhaus in Stollhammerdeich beteiligt sich an den Gezeiten: mit der Ausstellung „Baumgeschichten“ ab Sonnabend, 22. September, und einer Druckwerkstatt für Jugendliche am Sonntag, 23. September; Anmeldungen unter Telefon 04735/81 08 08.

Trolldenier erzählt

Die Schauspielerin Sylva Springer liest am Freitag, 28. September, in der Hochzeitsscheune die Erzählung „Kinderseele“ von Hermann Hesse, die „Nacht der Kirchen“ lockt am Freitag, 5. Oktober, nach Stollhamm, Burhave und Tossens. Das Goode Butjenter Eeten wird am Freitag, 12. Oktober, im Fedderwardersieler Hotel Nordseeblick kredenzt. Zwischen den Gängen berichtet Klaus Trolldenier aus seiner Arbeit als Seekabelingenieur.

Eine Theaterwoche setzt vom 18. bis 21. Oktober den Schlusspunkt unter die 27. Gezeiten. Sechs Theatergruppen aus der Gemeinde sind zu erleben. Die NWZ  kündigt die Termine noch ausführlich an.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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