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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Küsten-Gärten in neuer Formation

22.06.2007

AUGUSTGRODEN /RUHWARDEN /TOSSENS Zum sechsten Mal – mit jweils unterschiedlicher Beteiligung – öffnen „Gärten im Küstenwind“ ihre Pforten für jedermann. Diesmal machen etwas weniger mit als in den Vorjahren, dafür aber „in neuer Formation“, so ihr Sprecher Claus Wettermann. Denn erstmals treten die Wesermarsch-Gärten in einem losen Verbund mit der Aktion „Offene Gartenpforte“ der Seestadt Bremerhaven auf.

Die drei Gärten aus dem Butjadinger Raum, die an diesem Wochenende ihre Pforten öffnen, halten dabei an dem privaten Charakter der Initiative „Gärten im Küstenwind“ fest: kein kommerzielles Beiwerk wie bei Landpartien.

Claus Wettermann: „Es geht um Gartenerlebnis und darum, den Garten einfach zu genießen. Wir wollen keine Baustoffhandlung vor unserer Tür aufmachen.“ Silke Trolldenier: „Es geht auch um menschliche Begegnungen im Garten.“ Gertrud Bremermann: „Erfahrungsaustausch unter Gartenfreunden wird groß geschrieben.“

An diesem Wochenende öffnen diese drei Gärten aus dem Butjadinger Raum ihre Pforten:

Der Garten der Galerie „Am Wehlhamm“ von Silke Trolldenier in Ruhwarden. Er öffnet Sonnabend, 23. Juni, und Sonntag, 24. Juni, jeweils von 14 bis 19 Uhr. Im Garten in Ruhwarden (Sonnenstraße 1) zeigen freischaffende Bildhauer zwischen Staudenrabatten und Ziersträuchern unter alten Obstbäumen und auch im Galeriehaus Skulpturen aus Stein, Holz und Metall.

Der parkähnliche Garten von Gertrud und Hans Dirk Bremermann in Tossens (Butjadinger Straße 57 A). Er ist nur am Sonntag, 24. Juni, von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Bei den Bremermanns wächst seit zehn Jahren ein 20 000-Quadratmeter-Grundstück zu einem privaten Park. Das Ehepaar setzt auch weiterhin neue Ideen und kleine Träumereien um. Prägend im Juni ist die große Rosenvielfalt mit Begleitstauden. Weiterhin zu sehen: Windschutz durch Weiden, Buchshecken, Gemüsegarten, Beerenobst, Kräuterspirale, große Obstwiese, Teichanlage und Wasserlauf, Grotte, Pavillon, Sitzplätze zum Verweilen.

Der Landhausgarten von Ute und Claus Wettermann in Augustgroden (Nummer 39, an der so genannten Bäderstraße) ist ebenfalls nur Sonntag von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Hinter einem bewachsenen Windschutzwall liegen ein großer Teich, Buchs-, Buchen- und Ligusterhecken in verschiedenen Formschnitten. Sie geben dem 3 500-Quadratmeter-Areal Strukturen. Das Gartenbild wird angereichert durch Skulpturen aus Stein, Metall und Holz – teils von Künstlerhand, teils von der Natur geschaffen. Dieser Garten ist auch vertreten in der „Route der Gartenkultur“ (www.augustgroden39.de).

Für die Gärten ist bereits der Höhepunkt des Sommers erreicht. Claus Wettermann: „Das Gartenjahr hat diesmal unglaublich früh eingesetzt, es dürfte das längste und üppigste Gartenjahr überhaupt werden.“ Gertrud Bremermann sieht das ähnlich: „Die erste Rosenblüte ist durch. Wir haben einen Vorsprung von mindestens 14 Tagen.“

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