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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Gezeiten: Kulturbotschafter ausgezeichnet

17.09.2013

Fedderwardersiel Eine besondere Auszeichnung wurde dem in Norddeutschland aufgewachsenen, heute in München lebenden und arbeitenden Maler Hartmut van Riesen am Sonntagnachmittag im Nationalparkhaus und Museum in Fedderwardersiel zuteil. Anlässlich der Vernissage seiner Ausstellung „Malerisches Butjadingen – Land am Wattenmeer“ würdigte die Oldenburgischen Landschaft das Lebenswerk des Künstlers.

Ehrennadel und -urkunde überreichte Vorstandsmitglied Karin Logemann. Zum Lebenswerk von Hartmut van Riesen gehören auch seine Landschaftsbilder, die bei der Ausstellung anlässlich der 28. Butjadinger Kunst- und Kulturwochen „Gezeiten“ noch bis zum 31. Oktober im Nationalparkhaus und Museum zu sehen sind.

„Sie malen, als ob Sie hier zu Hause sind“, lobte Karin Logemann den Maler, der sich als echter Kulturbotschafter der Oldenburger Landes erweise. Die Arbeiten aus fünf Jahrzehnten zeigten, dass er der Wesermarsch treu geblieben sei.

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Auch Butjadingens Bürgermeister Rolf Blumenberg lobte die langjährige Beziehung zu Butjadingen. Hartmut van Riesen verstehe es, die Schönheit und den Charme in seinen Bildern festzuhalten.

Die gute Zusammenarbeit mit der Galerie am Wehlhamm in Ruhwarden, deren Galeristin Silke Trolldenier die Ausstellung in Fedderwardersiel erst möglich gemacht habe, betonte die Leiterin des Nationalparkhauses und Museums, Friederike Ehn.

Rund 30 Aquarelle, Gouachen, Pastelle und Acryle von 1958 bis heute zeigen eine bisher weniger beachtete Facette des Gesamtwerkes van Riesens. Auch Dorf- und Stallszenen werden neben den zahlreichen Landschafts- und Hafenansichten gezeigt.

Die Laudatio hielt der Berner Maler und Schriftsteller Reinhard Rakow, der im Zusammenhang mit den gezeigten Bildern von einem nur kleinen Teil des umfänglichen Schaffens sprach. „Im Oeuvre van Riesens nehmen die ab­strakten Arbeiten einen prominenten, wenn nicht den dominierenden Teil ein“, erklärte Reinhard Rakow.

Ganz am Anfang seines Wirkens habe das Porträt und die Landschaftsmalerei gestanden, bevor die konstruktivistisch strukturierten Werke im Geiste der Op-Art entstanden seien. Reinhard Rakow sprach bei den gezeigten Landschaftsbildern von einer Duftigkeit im Duktus, einer zupackenden Sicherheit und Schnelligkeit der Hand, von geschmackvoller Zusammenstellung der Töne aus einer meist reduzierten Palette.

Hartmut van Riesen kehre für seinen Landschaftsbilder immer wieder nach Butjadingen zurück, an den Ort seiner Jugend. Er durchstreife das Heimatrevier nach optischer Beute, besuche Wilhelmshaven, den Vareler Hafen, Eckwarden, Großensiel und immer wieder Fedderwardersiel. Dabei sei er stets auf der Suche nach dem einen Ausdruck einer bestimmten Empfindung, nach dem einen wahren Bild, dem Bild der Bilder. In seinen Landschaftsbildern offenbare sich ein Akt der Erdung, des Sich-Wiederfindens in den malerischen und biografischen Wurzeln.

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