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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Geschichte: Kunstwerk verbindet Altes mit Neuem

21.10.2013
NWZonline.de NWZonline 2015-07-22T16:13:39Z 280 158

Geschichte:
Kunstwerk verbindet Altes mit Neuem

Mansie „Es ist vollbracht. Der Kunstpfad Ammerland hat etwas vollendet, was vor einigen Jahren in unseren Köpfen reifte“, begrüßte Jochen Kusber, Vorsitzender des Kunstpfades, am vergangenen Sonnabend die große Schar an Gästen zur feierlichen Einweihung des ökumenischen Freialtars mit Stele am Burgplatz Mansingen. Gleichzeitig dankte er allen Mitwirkenden und Sponsoren für ihre Unterstützung: „Nur so war das Werk möglich“.

„Ich freue mich, dass das Projekt ‚Vergessene Orte‘ nun durch die Initiative des Kunstpfades Ammerland in den Mittelpunkt gerückt wird“, stellte Bürgermeister Klaus Groß nach der Enthüllung des ökumenischen Freialtars fest. Dieser sei „ein ganz besonderes Kunstwerk sowohl in seiner Formgebung und -sprache als auch in seinem historischen Bezug“. Sein Dank galt den beiden Künstlern Christel Mandos-Feldmann und Norbert Marten für die Realisierung. Er würde es begrüßen, wenn in Zukunft viele Menschen diesen Ort, der nur über einen Fuß- und Radweg erreichbar ist, besuchen.

Auch Landrat Jörg Bensberg dankte allen Beteiligten um Initiatorin Ingeborg Posega, ehemalige Vorsitzende der Vortragsvereinigung, für ihr Durchhaltevermögen in dieser Sache. „Kunst geht auf dem Lande wie in der Großstadt – ich bin stolz darauf.“ Der Kunstpfad Ammerland habe mit dem Freialtar, seinem mittlerweile fünften Projekt, die Geschichte zum Sprechen gebracht. Dieses Kunstwerk verbinde nicht nur Vergangenheit und Zukunft, sondern auch christliche Werte.

Der Altar sei ein Zeichen der Gnade Gottes und vereine Altes und Neues miteinander“, so Pastor Dr. Urs Muther, der gemeinsam mit Pfarrer Carl Trenkamp eine ökumenische Andacht hielt.

Ingeborg Posega dankte dem Landeigentümer Helmerich Helmers für die Überlassung des Geländes und erinnerte noch einmal an die Fertigstellung des Herrensitzes in Burgforde im Jahre 2000.

In ihrer Ansprache ließ sie die Geschichte der Burg Mansingen mit dem Rittergeschlecht der Mansinger ab 1226 noch einmal lebendig werden. Am Tag vor der offiziellen Einweihung habe sich eine Familie Müller aus Westerstede bei ihr gemeldet, deren Vorfahren zum Geschlecht der Mansinger gehörten. Anschließend übergab sie das Kunstwerk mit Urkunde vom 19. Oktober 2013 an die Stadt Westerstede.

Musikalisch bereicherten die Ammerländer Jagdhornbläser die Feierlichkeit, an der neben zahlreichen interessierten Bürgern auch Ehrenbürgermeister Manfred Hüniken, Thomas Kossendey als Präsident der Oldenburgischen Landschaft, Vertreter von Rat, Kirche, Vereinen und Verbänden, teilnahmen.