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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Theater: Ladykillers, Absurditäten und ein Spießer

03.09.2015

Nordenham Nicht im dunklen London der 50er Jahre, sondern im heutigen Bremen spielt die Kriminalkomödie, die der Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes, Arnold Preuß, für das Theater bearbeitet hat. Jürgen Reiners, Regisseur der Niederdeutschen Bühne Nordenham „De Plattdüütschen“, hat Abstand von der Filmvorlage genommen und Wert darauf gelegt, dass alles hell, positiv und farbenfroh erscheint. „Ich habe das Stück von einer schrecklichen, finsteren Geschichte zu einer positiven und lustigen gedreht“, sagt Jürgen Reiners.

Einsame Witwe

Ort des Geschehens ist eine Stadtvilla in Bremen, in der eine einsame Witwe ein Zimmer an einen angeblichen Professor und seine musizierenden Freunde vermietet. Die Instrumente sind allerdings nur Tarnung, denn tatsächlich treffen sich die Männer, um den Plan für einen Banküberfall auszuhecken.

Dass das eigentliche Ziel allmählich aus den Augen gerät, liegt an den einzelnen Charakteren: Der eine selbstverliebt, der andere verfressen, ein weiterer nur mit seiner Schönheit beschäftigt.

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Seit Frühjahr hat der Regisseur Ideen für die Inszenierung gesammelt, seit Anfang Juli laufen die Proben. Am Mittwoch, 4. November, hebt sich ab 20 Uhr für Hauptdarstellerin Ulrike Kruse und ihre Mitstreiter Brigitte Haase, Uwe Menze, Reiner Böning, Rolf Warnke, Gerd Handtke, Heidi Winter und Traute Funk der Premierenvorhang.

Der Kartenvorverkauf bei Nordenham Marketing & Touristik beginnt am Montag, 21. September.

Gar nicht leiden kann Jürgen Reiners den Ausdruck „Laienbühne“ und betont, dass es sich bei den Schauspielern um Amateure handelt. „Und Amateure sind Liebhaber des Theaters und der Theaterspielerei“, sagt er.

Bühnenleiter Rolf Puhl freut sich, in diesem Jahr noch ein weiteres Stück auf die Bühne bringen zu können. Unter der Regie von Andrea Thormählen wird die Jugendgruppe „Tuskulum“ am Freitag, 4. Dezember, sowie am Sonnabend, 5. Dezember, und Freitag, 11. Dezember, jeweils ab 19.30 Uhr das Stück „Dat Leven“ präsentieren.

Aufführungsort ist ebenfalls das Kasino in Friedrich-August-Hütte, wo die Platt-düütschen seit vielen Jahren mit Bühne, Fundus, Werkstatt, Archiv, Nähstube und Clubraum zu Hause sind. „Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Rolf Puhl, der sich über derzeit 93 Mitglieder freut

In dem Stück, so Andrea Thormählen, geht es um alltägliche Absurditäten, die einem im Leben begegnen: „Ist das Bügeleisen aus?“ oder „Unterhält sich das Gemüse im Kühlschrank, wenn das Licht aus ist?“

Und auch darüber, wie man mit Medien umgeht und was die Werbung mit den Menschen macht, wollen die jungen Akteure Leon Nungesser, Katja Kramer, Käthe Wiechmann, Mia Mahn, Louisa Thomählen, Saskia Kluge, Karina Krengel und Jule Thormählen aufklären. Karten für die drei Vorstellungen gibt es an der Abendkasse.

Weiteres Stück

„Bliev doch to’n Fröhstück“ heißt das Drei-Personen-Stück, das die Bühne im Frühjahr aufführen wird. Am Mittwoch, 6. April, ab 19 Uhr zeigen Katja Kramer, Ingo Laddach und Hakan Henken, wie sich ein rotzfreches, hochschwangeres Mädchen, das von ihrem WG-Mitbewohner hinausgeworfen wurde, bei ihrem spießigen Nachbarn einnistet und das Leben des Versicherungsangestellten kräftig durcheinanderwirbelt.

Regie führt Anke Hempel, die wie Jürgen Reiners und Andrea Thormählen bereits für die Nordenhamer Bühne inszeniert hat.

Die Proben sollen im Januar beginnen. 30 bis 40 Proben haben die Amateure jeweils zu bewältigen. „Und das neben ihrer regulären Arbeit“, lobt Bühnenleiter Rolf Puhl.

Angela Rix-Hartfil Sekretariat / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
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