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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Lampenfieber lässt noch auf sich warten TheaterRealschüler führen am Freitag das Stück „Vater braucht eine Frau“ auf

27.06.2007

NORDENHAM Lampenfieber? „Das kommt noch“, sagt Lisa Schlesies-Janssen, „so ab Donnerstagnachmittag.“ Denn dann ist die Generalprobe für das Stück „Vater braucht eine Frau“ von Christian Bock, das die Theater-AG der Realschule I am Freitag, 29. Juni, zweimal aufführt – ab 9.30 Uhr für die fünften bis siebten Klassen und ab 19 Uhr für die interessierte Öffentlichkeit.

Bis dahin ist einiges zu tun. „Es läuft noch nicht so gut“, gibt Nikita Görmer zu. „Einige sind zu den Proben zu spät gekommen.“ In der Tat schult das Theaterspielen vor allem die Disziplin, sagt die Lehrerin Frauke Logemann-Fastie, die die AG leitet und Regie führt.

Der Sechstklässler Nikita steht, wie sieben weitere der insgesamt 16 Darsteller, zum erstenmal in seinem Leben auf der Bühne. Nikita spielt nur eine kleinere Rolle: Er gibt einen Ober. Seine Erwartungen an das Engagement sind durchaus realistisch: „Ich will Texte besser auswendig lernen können“, sagt er. „Außerdem will ich selbstbewusster werden und Spaß haben.“

Das mit dem Spaß scheint geklappt zu haben, denn „wir haben viel gelacht“, wie Elisa Zabala sagt. Jane Gerdes schätzt besonders, dass sie sich auf der Bühne verändern und ein anderer Mensch werden kann.

Am schwierigsten sei es, laut zu sprechen und sich gleichzeitig auf seine Bewegungen zu konzentrieren, sagt Lisa Schlesies-Janssen, hält einen Augenblick inne und sagt: „Nein, das schwierigste sind die Jungen. Sie sind albern.“ Dabei sind die drei Jungen unter den 16 Darstellern eine winzige Minderheit.

Frauke Logemann-Fastie kennt das Stück noch von früher – aus einem Schwarzweißfilm mit Dieter Borsche. Es geht um den verwitweten Bürgermeister Naumann (Lisa Schlesies-Janssen), dessen Haushälterin gekündigt hat – wegen seiner vier nervigen Kinder. Deshalb beschließen die Kinder, ihrem Vater eine Frau zu besorgen und geben ein Heiratsanzeige auf. Gleichzeitig inseriert der Bürgermeister auch – wegen einer neuen Haushaltshilfe. Kein Wunder, dass es zu höchst peinlichen und komischen Verwechslungen kommt.

Auch die Schüler freuen sich auf die beiden Aufführungen – schließlich proben sie schon seit dem Herbst. Auf die Frage, welche Aufführung die schwierigere sei, sagt Lisa Schlesies-Janssen: „Die für die Mitschüler natürlich, denn die sind kritischer. Am Abend kommen vor allem unsere Eltern, und die finden meistens gut, was wir machen.“

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