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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Theater: Lausebengel mit Cleverness und viel Mut

25.02.2017

Tossens Die Abenteuer von Tom Sawyer und seinem Freund Huckleberry Finn gehören zu den Klassikern der Jugendliteratur. Es sind Geschichten, die von Freundschaft und Freiheit handeln. Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe der Zinzendorfschule haben daraus mit den Theaterpädagogen Connie und Bo Howell ein Theaterstück entworfen.

Die Aula der Zinzendorfschule war mit rund 100 Zuschauer bis auf den letzten Platz besetzt, als die Klassen 6b1 und 6b2 ihr Stück am Donnerstagabend aufführten. Sie traten in drei Gruppen auf die Bühne, wobei sich die Darsteller und die Erzähler jeweils in den Rollen abwechselten.

Autor Marc Twain schrieb die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn um das Jahr 1876 und wählte die damals gängigen Alltagssprache. So schuf er einen Gegenentwurf zu den damals üblichen Kinder- und Jugendbüchern um brave Mädchen und wahre Musterknaben.

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Die Lausbubengeschichten um die beiden Freunde spielen in dem Ort St. Petersburg am Ufer des Mississippi. Im tiefen Süden der USA lebt der Waisenjunge Tom bei seiner Tante Polly zusammen mit Halbbruder Sid, Cousine Mary und dem schwarzen Sklaven Jim. Sid ist brav und verpetzt Tom, der gerne die Schule schwänzt und sich mit seinem Freund Huckleberry Finn herumtreibt, bei jeder Gelegenheit. Huck hat keinen festen Wohnsitz, seine Mutter ist tot, sein Vater ein stadtbekannter Trinker.

Als Tom nach einer Prügelei mit zerrissenem Hemd heimkommt, muss er zur Strafe Tante Pollys Zaun streichen. Jedes Mal, wenn seine Kumpels vorbeikommen und sich über ihn lustig machen, erklärt ihnen Tom mit ernstem Gesicht, wie schwierig es sei, die Farbe richtig aufzubringen, und dass es sich um eine sehr verantwortungsvolle Arbeit handele. Dadurch neugierig gemacht, dürfen seine Freunde ebenfalls zum Pinsel greifen – gegen Bezahlung.

Tom ist nicht nur schlau und gewitzt, er scheut sich auch nicht davor, nachts mit Huck auf dem Friedhof herumzuschleichen, auf dem sie auf drei Männer treffen: Halbblut Indianer-Joe, Landstreicher Muff Potter und Dorfarzt Robinson. Die beiden Freunde beobachten einen Mord und nehmen sich gegenseitig ein Schweigegelöbnis ab, um nicht selber in Schwierigkeiten zu geraten. Als jedoch mit Muff Potter ein Unschuldiger gehängt werden soll, beweist Tom erneut Mut – und bricht seinen Schwur.

Die Jungen und Mädchen gaben sich viel Mühe, um den Klassiker auf die Bühne zu bringen, und dafür war ihnen der anerkennende Beifall des Publikums sicher. Die nächste Theateraufführung an der Zinzendorfschule ist für Donnerstag, 9. März, geplant. Dann werden die Klassen 9b1 und 9b2 unter der Leitung von Connie Howell „Elif“, ein Stück über Liebe und kulturelle Unterschiede, aufführen.

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