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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Central-Theater: Leckeres von der Fish-Platte

03.01.2013

Brake Als 1983 ein Album mit dem Titel „Script for a Jester’s Tear“ in die Plattenläden kam, galt Progressive-Rock eigentlich als tot. Punk war über Europa gefegt. Und damit schien sich theatralische Rockmusik mit ausufernden Soli, wie sie etwa Genesis in den 70er Jahren geprägt hatte, erledigt zu haben. Mit „Script for a Jester’s Tear“ jedoch kehrte der Progressive-Rock zurück. Mit der Platte setzte sich die Band Marillion an die Spitze der so genannten Neo-Prog-Bewegung.

Dass die Briten schnell eine große Fan-Schar um sich versammeln und Erfolge feiern konnte, die 1985 vorerst in der Hit-Single „Kayleigh“ gipfelten, lag nicht zuletzt an Sänger Derek William Dick, besser bekannt als Fish. Marillions Frontmann erinnerte nicht nur stimmlich an den früheren Genesis-Sänger Peter Gabriel. Er maskierte und verkleidete sich auch wie dieser. Im Jahr 1988 verließ Fish die Gruppe. Mit Steve Hogarth als Nachfolger begann für Marillion musikalisch ein völlig neues Kapitel.

Marillion ist noch heute erfolgreich. Für die Tribute-Band Green Lavender jedoch sind die Briten nur bis zum Ausstieg von Fish interessant. Zumindest spielen die fünf Nordenhamer ausschließlich Titel aus der Fish-Ära – und das so perfekt, dass man meinen könnte, die echten Marillion aus den 80ern stünden wieder auf der Bühne.

Wer das miterleben und ein wenig in alten Zeiten schwelgen möchte, sollte am Sonnabend, 26. Januar, ins Central-Theater kommen. Dort werden Green Lavender ab 20 Uhr wieder einmal in die Fußspuren Marillions treten und eine Zeitreise mit dem Publikum unternehmen – für einen guten Zweck übrigens: Der Erlös des Abends ist für das Central-Theater und dessen weiteren Umbau zu einem Kulturzentrum bestimmt.

Vier Studioplatten haben Marillion mit Fish als Sänger eingespielt; das erfolgreichste war das Konzeptalbum „Miss-placed Childhood“, von dem „Kayleigh“ stammt. Green Lavender haben das Album in voller Länge im Repertoire, lassen aber auch von den anderen Platten aus der Fish-Ära kaum einen Titel aus und gehen sogar zurück in die Jahre vor Veröffentlichung des Debüt-LP. Ehe „Script for a Jester’s Tear“ erschien, hatten Marillion schon den Titel „Market Square Heroes“ herausgebracht. Auf der Maxi-Single befand sich außerdem das auf keinem der folgenden Alben vertretene „Three Boats down from the Candy“ und das fast 18 Minuten lange „Grendel“, das inzwischen auch bei Konzerten von Green Lavender zu hören ist.

Dass die Nordenhamer dabei enorm authentisch daherkommen, ist nicht zuletzt das Verdienst von Sänger Wolfgang Röße, der seine Fish-Lektionen, nicht nur gelernt, sondern regelrecht verinnerlicht hat. Von der Stimme über die Optik bis hin zur Gestik stimmt bei ihm alles. Und weil auch die anderen Musiker von Green Lavender Perfektionisten sind, ist auch die Illusion perfekt. Der Eintritt zu dem Konzert im Central-Theater kostet 10 Euro.


Mehr Infos unter   www.green-lavender.de 
     www.centraltheater-brake.de 
Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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