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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Strahler mit LED-Technik installiert: Abbehauser Kirche erstrahlt im Lichterglanz

30.10.2020

Abbehausen Corona macht zwar alles schwieriger, doch mit ein wenig Fantasie geht’s irgendwie dann doch. Die evangelische Gemeinde in Abbehausen wollte allen danken, die geholfen hatten, die altehrwürdige St.-Laurentius-Kirche durch eine geschickte Illumination in einem neuen Glanz erscheinen zu lassen. Sponsoren und Handwerkern ebenso wie dem Kirchenrat. Doch weil eine Feier in Pandemie-Ausnahmezeiten nicht in Betracht kommt, hatte Pfarrer Matthias Kaffka für Mittwochabend zu einem „außerordentlichen“ Dankgottesdienst eingeladen. Mit Glockenschlag, Talar und Keyboardmusik.

„Wir haben es geschafft“, freute sich Mattias Kaffka, „eine Idee wurde umgesetzt.“ Schon vor Jahren hatte das Kirchenratsmitglied Elli Brödje das Projekt angestoßen. Die Begeisterung war groß. Dennoch dauerte es, bis der Stein tatsächlich ins Rollen kam.

Kosten und Bedenken

Zunächst bereitete die Finanzierung Kopfzerbrechen. Und dann war da noch das Einvernehmen mit den Behörden. Während die Untere Denkmalbehörde schnell zustimmte, da am Kirchengebäude selbst ja nichts verändert werden sollte, hatte die Bodendenkmalpflege doch erhebliche Bedenken. Das Problem bestand darin, dass für die Strahler und die Zuleitungen die Pflasterung aufgenommen werden musste und man Schäden an der denkmalgeschützten Wurt vermeiden wollte.

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Seit einer ersten Begehung im November 2018, so erinnerte sich Matthias Kaffka, seien letztlich zwei Jahre vergangen. Die Baumaßnahme selbst aber habe nur zwei Wochen gedauert.

Neun Stahler

Neun Strahler wurden an der Nord- und der Südseite des Kirchenschiffs in den Boden eingelassen, vier Lichtmasten für das Anstrahlen des Turms aufgestellt und Lampen zum Ausleuchten des Altarraumes eingebaut. Mit Beginn der Dämmerung startet die Illumination des historischen Bauwerks automatisch. Um 23 Uhr wird sie dann ab- und um 5 Uhr morgens bis zum Morgengrauen wieder angeschaltet.

Dank moderner LED-Technik, so Matthias Kaffka, sind die Folgekosten überraschenderweise nicht höher als die Energiekosten, die für die bisherige „Baustrahler-Beleuchtung“ zu Buche schlugen. Durch das neue Licht würden Charakter und Tiefe des beeindruckenden Bauwerks jetzt besonders betont.

Ein großes Dankeschön richtete der Pfarrer an die vielen Gemeindemitglieder, die für das Projekt Geld gespendet hatten, und besonders auch an die drei Großsponsoren: die Bürgerstiftung Wesermarsch, die Kulturstiftung Wesermarsch und die LzO-Stiftung Kunst und Kultur.

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