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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Led Zep lässt es gleich so richtig krachen

30.08.2011

NORDENHAM Led Zeppelin? Wer diese Band noch aus seinen Jugendjahren kennt, der darf sich getrost der 45-Plus-Generation angehörig fühlen, hatte sich die Rockformation nach dem Drogentod ihres Schlagzeugers John Bonham doch bereits 1980 aufgelöst. Am vergangenen Sonnabend traten vier junge Musiker an, in die Fußstapfen dieser Vorbilder zu treten.

Drei Jahre Zeit gelassen

„Led Zep“ sind in Nordenham keine Unbekannten, standen sie doch für einige Auftritte auf der Jahnhallenbühne, um den Rock der 68er wiederzubeleben. Dieses Mal ließen sich die Männer aber gut drei Jahre Zeit, so dass viele Fans mit Spannung das Konzert erwarteten.

Gut 150 Fans wollten die Coverband in der Jahnhalle erleben. Die Hartgesottenen unter ihnen standen schon um 19 Uhr vor der Tür, natürlich stilecht im Led Zeppelin-T-Shirt. Eine gefühlte Ewigkeit später war es endlich soweit: Psychedelisches Licht wabert, eine Maschine pustet weißen Nebel ins Rund und balladeske Klangfolgen erobern die Jahnhalle. Dann stehen die vier Musiker endlich auf der Bühne und lassen es gleich, wie von allen erwartet, so richtig krachen.

Sänger Linus Benger in Fransenlederjacke, Schlaghosen, Schlangenlederweste und langen Haaren bot eine authentische Zeitreise für die Augen. Seine erstaunlich nach Robert Plant klingende Stimme weckte verlorene Erinnerungen an die echten Led Zeppelin. Frank Alpers an den Drums stand dem Frontmann in nichts nach. Lange Haare sowie Lederweste über nacktem Oberkörper und typischer schwarze Melone – so spiegelte er den Exschlagzeuger John Bonham wider.

Krasser Gegensatz

Den krassen, zumindest visuellen Gegensatz bot Sebastian Franke am Bass: Kahlköpfig mit Ziegenbärtchen hämmerte er die Bassläufe in sein Saiteninstrument. Das aber so energiegeladen, da macht es auch nichts, dass er keine Haare mehr hat.

Überragend, wenn auch nicht stilecht, spielte der Gitarrist Maic Burkhard auf. Er lief immer wieder zur Höchstform auf und wusste mit seiner Art der Gitarre die erstaunlichsten Töne zu entlocken und zu gefallen. Das begeisterte Publikum fühlte sich an den jungen Jimmy Page erinnert und dankte es ihm mit tosendem Szenenapplaus.

Gemeinsam verstand das rockende Quartett, den Saal mit Energie zu erfüllen und die Fans zum Brodeln zu bringen. Zudem ließ die Band keine Wünsche offen. Ob „Dazed and confused“, „Whole lotta love“ oder die hämmernden Sounds von „Kashmir“ – die Jungs auf der Bühne ließen sich nicht lumpen und spielten gute drei Stunden lang die Kultklassiker von Led Zepplin.

Als dann um Mitternacht die Saalbeleuchtung wieder anging, blieb nur eine Bitte: „Jungs, lasst euch nicht wieder drei Jahre Zeit, bis ihr zurück in die Jahnhalle kommt!“

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