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Premium Aerotec: Lehre zu VFW-Zeiten begonnen

02.04.2015

Einswarden Dort, wo für die Männer der Einstieg ins Berufsleben begann, treffen sie sich alle fünf Jahre wieder. Am Mittwoch jährte sich für die ehemaligen Azubis des Einswarder Flugzeugwerks der Ausbildungsbeginn zum 50. Mal. Und wieder einmal kamen sie zusammen, um über alte Zeiten zu plaudern. Seit 1995 tun sie das regelmäßig. Mit dabei waren diesmal auch ihr damaliger Ausbildungsleiter Horst Höpken und der Ausbilder Jolf Haase.

1965 hatten sie ihre Ausbildung begonnen – als Flugzeugbauer, Maschinenschlosser oder Werkzeugmacher. Längst nicht alle ehemaligen Azubis haben ihr ganzes Berufsleben im Flugzeugwerk verbracht. Einige schon: Günther Schoon zum Beispiel, der als 15-Jähriger seine Lehre begonnen hatte. Am Mittwoch hatte der 65-Jährige seinen ersten Tag als Rentner. Und den verbrachte er ausgerechnet dort, wo er nun eigentlich nicht mehr sein muss. Günther Schoon war bis zuletzt in der Qualitätssicherung tätig.

Die ehemaligen Azubis nutzten die Gelegenheit, um Erinnerungen auszutauschen. Als sie anfingen, hieß ihr Arbeitgeber Vereinigte Flugtechnische Werke. In Einswarden wurden seinerzeit der Militärtransporter Transall, die Fokker F 28 und die VFW 614 gebaut.

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Heinz Milde und Karl-Albert Haase erinnern sich daran, dass die Noratlas in Einswarden gewartet wurde. Das Flugzeug landete in Lemwerder, kam dort auf die Fähre mit dem Spitznamen „MS Beule“ und wurde in Einswarden auf Herz und Nieren geprüft.

In einem Punkt konnten sich die Ehemaligen nicht einigen. Wie viel Namensänderungen hat es seit 1965 in dem Werk gegeben, das heute Premium Aerotec heißt?

Natürlich wollten die Ehemaligen auch wissen, was es Neues gibt am Standort Einswarden. Informationen zum A-350-Programm bekamen sie von Dr. Michael Kreimeyer. Im Anschluss gab es einen Rundgang. Am Nachmittag schauten sich die Teilnehmer das Flugzeugmuseum in Lemwerder an. Bei einem gemeinsamen Essen in Ganspe klang das Wiedersehen aus.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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