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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Fische und Kühe am Himmel

20.08.2018

Lemwerder Koalabär oder Pokemon – der Drachenfan amüsierte sich vor seinem Wohnmobil sitzend prächtig darüber, als was seine riesige blaue, am Flugfeldrand aufgebaute Figur von den Vorbeikommenden alles betitelt wurde. Dabei handelte es sich doch ganz klar um Disneys „Stitch“, der ausnahmsweise ohne seine „Lilo“ unterwegs war.

Taucher, Riesenfische, Dinos, Maulwürfe, Kühe und unzählige andere bunte Gebilde boten beim 27. Lemwerderaner Drachenfest bei optimalen Wetterbedingungen ein ebenso vielfältiges wie beeindruckendes Schauspiel, das die vielen tausend Besucher staunend in den blauen Himmel über dem Festivalgelände auf dem Ritzenbütteler Sand blicken ließ. „Dass die sich nicht mit den Schnüren verheddern“, hieß es immer wieder bewundernd, wenn die Drachenteams ihre Choreografien darboten.

Und genauso bunt wie am Himmel ging es auch am Boden zu, denn das Organisationsteam der Begegnungsstätte hatte mit vielen weiteren tatkräftigen Unterstützern dafür gesorgt, das Jung und Alt ihren Spaß hatten.

Auf Zeitreise ging es am Freitagabend bei freiem Eintritt mit den Kings of Floyd. Mit ihrem originalgetreu klingenden Psychodelic-Rock begeisterten die sieben internationalen Musiker nicht nur die Pink-Floyd-Fans mit leicht angerautem Haar. Auch Jüngere gingen bei Hits wie „Shine on you crazy Diamond“, „Wish you were here“ oder „The Wall“ nur allzu gerne mit.

Begeistert waren die Besucher auch von dem Familienprogramm, das am Tag darauf startete. Dabei waren natürlich wieder die Cirusschule Alacasam Pepolino, die seit 24 Jahren zur Begu Lemwerder gehört, und die Oldenburger Circusschule Radieschen.

Lucy Lou sorgte mit ihren Shows für Spaß im kleinen Zirkuszelt, die Company Satchok bot unter freiem Himmel spielerisch anmutende Kunststücke in atemberaubender Höhe und die Global Music Player Allstars oder Raketen-Erna für musikalische Unterhaltung im großen Zelt.

Vom Schminkstand, Siebdruckwerkstatt, Seifenblasenstation bis hin zum Bun- geetrampolin, Labyrinth oder der Möglichkeit zum Standup-Paddeln auf dem See reichte das Angebot.

Beim Nachtfliegen, das am Samstagabend zu den Höhepunkten des Festes gehört, waren die Meinungen dieses Mal etwas geteilt. „Die Lasershow ist ein toller Ersatz für das Feuerwerk“, hieß es zwar nach dem Ende des nächtlichen Spektakels am Flugfeldrand. Und dass der Wind in den Abendstunden nachlässt und es den Drachenteams damit nicht leicht macht, ist für die meisten ebenfalls nichts Besonderes. Enttäuscht waren dafür einige treue Drachenfest-Fans von der Lautsprecheranlage. Gänsehautmomente, wie sie dank der entsprechenden Musik in den Vorjahren immer wieder gab, blieben am Flugfeldrand entlang der Weser aufgrund der nur spärlich herüberklingenden Töne eher aus. Und auch die Informationen zu den jeweiligen Programmpunkten waren dort kaum zu verstehen.

Doch der Abend war für Feierlustige zum Glück noch lange nicht vorüber. Die bekannte Band United Four verstand es anschließend umso lautstärker und mit Partyhits, das Publikum im großen Zelt in ihren Bann zu ziehen.

Und nach einer oftmals kurzen Nacht ging es mit jeder Menge Wind und absolut familientauglichen Angeboten am Sonntag wie gewohnt noch bis zum späten Nachmittag weiter.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-wesermarsch 

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