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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Bürgerengagement: Lemwerder schnackt und macht

24.06.2019

Lemwerder Sich treffen, miteinander reden, Ideen sammeln, sich einbringen, Wissen weitergeben, von anderen lernen oder etwas verändern – einfach einmal gucken, was alles geht, ist die Idee hinter „Lemwerder schnackt und macht“. In der Begegnungsstätte Lemwerder trafen sich jetzt einige Lemwerderaner, die die zum Erfolgsmodell gewordene Facebookgruppe „Lemwerder Ortsgespräch“ nun mit dem realen Leben verknüpfen wollen.

„1706 Mitglieder hat die Gruppe aktuell“, erklärte Oliver Hildebrandt, der 2016 zusammen mit Andreas Wienholz das „Lemwerder Ortsgespräch“ ins Leben rief. Und sie wächst und wächst. Alles, was im Ort passiert oder was den Bewohnern auf der Seele brennt, kann dort gepostet werden – vorausgesetzt, man ist online und hält bei Diskussionen ein gewisses Maß an Anstand ein. Doch das war bisher kein Problem.

Durch Zufall stießen Hildebrandt und seine Mitstreiter dann Anfang des Jahres auf die Ausschreibung der Bundeszentrale für politische Bildung. Die bundesweit 100 besten Ideen, um eine neue, lebendige und streitbare Gesprächskultur im ländlichen Raum zu gestalten, sollten unter dem Motto „Miteinander reden“ gefördert werden.

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Zuerst mit 450 Bewerbern in der Auswahl und schließlich mit 350 anderen in der zweiten Runde, gehörten die Lemwerderaner schließlich zu den 100 Projekten, die gefördert werden sollten. „Dort war man wohl positiv überrascht, als wir auf die Frage: ,Wie viel Geld braucht ihr?’ ,Keins’, antworteten“, vermutete Anja Schläger, die genau wie Lena Gutjahr, Kai-Uwe Harloff, Torsten Schröder, Timo von den Berg und die nicht anwesenden Christoph Lessmann, Regina Neuke und Uwe Spangenberg zu der Gruppe gehört, die nach Möglichkeiten sucht, noch mehr Menschen in den Austausch mit einzubeziehen.

„Wir sind kein Verein, jeder kann mitmachen und alle sind gleichberechtigt“, lautet dabei die Devise.

Mit einem von einer professionellen Moderatorin geleiteten „Barcamp“ und „wenig Beschallung von vorne“ soll der Stein am Samstag, 2. November, 9 bis 13 Uhr, in der Begegnungsstätte (Edenbütteler Straße) erst einmal mit einer begrenzten Anzahl von Teilnehmern ins Rollen gebracht werden.

Bei Brötchen, Kaffee, Tee, Wasser und Dingen, die jeder Teilnehmer beisteuert, sollen sich beim Frühstück ähnlich wie an einem Stammtisch Themen entwickeln, um diese später gruppenweise zu vertiefen. Auch die Ideen derer, die wenig Zeit haben, sind willkommen. Alles kann, nichts muss. Der eine hat eine Idee, der nächste ergänzt das mit seinem Wissen und wieder ein anderer hat vielleicht eine Vorstellung, wie man alles vorantreiben könnte. Und wer keine Lust mehr hat, verlässt einfach die ausgewählte Gruppe, so der Plan. Viel Spaß mache es, selber etwas zu erarbeiten, so die Erfahrung von Hildebrandt.

Als umgedrehte Pyramide könnte man das ganze sehen, versuchte Torsten Schröder die Idee dahinter zu erklären. Bürger fordern nicht von der Gemeinde, sondern laden die Verwaltung ein mitzumachen. „Lemwerder schnackt und macht“ soll auch denen eine Stimme verleihen, die meinen, keine zu haben – egal, um welchen Bereich es geht. Unbequeme Meinungen werden bei dem Projekt akzeptiert.

„Die Begegnungsstätte bietet Raum für alles Mögliche. Nicht nur zum Konsumieren. Sie könnte dann für das stehen, was sie eigentlich ist: ein Ort der Begegnung“, freut sich Leiter Timo von den Berg.

Anmeldungen für das „Barcamp“ werden ab sofort unter Telefon  0421/688610 entgegen genommen.

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