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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Mit Yoga das persönliche Glück finden

15.01.2019

Lemwerder Ein furchtbar saurer Werner Momsen enterte am Samstag die Bühne der Begegnungsstätte in Lemwerder. Gleich zweimal sorgte der im Süden der Wesermarsch stets gern gesehene Gast an diesem Tag mit seinem aktuellen Programm „Schaum vorm Mund“ für ein volles Haus und jede Menge Lacher im Saal. Angesichts des Titels gehörte das Meckern ausdrücklich dazu.

„Die EU warnt vor allem, aber an die Schüsseln trauen sie sich nicht ran“, bezog sich die munter mit breitem Hamburger Slang plappernde Klappmaulpuppe auf seinen Toilettenbesuch in einem Lokal. Automatische Lichtschalter, hunderte Arten von Wasserhähnen, die die „Sanitärmafia“ auf den Markt bringt, bis hin zu stets zu viel ausspukenden Papiertuchhaltern oder Dyson-Pustern, die die Bakterien nur so an die Decke wirbeln, überfordern so manchen WC-Gänger. „Nehmt einen Katheter mit, wenn ihr öffentlich unterwegs seid“, schickte die Kultfigur darum als Botschaft an die Anwesenden – nach wenigen Minuten hatte man bereits vergessen, dass die Puppe gar kein Mensch ist.

Doch worüber lohnt es sich sonst noch aufzuregen, wo doch der Mensch eigentlich vor Glück anstatt vor Wut überschäumen müsste?

Wer alles in sich rein frisst, wird krank – wer sich immer aufregt auch, ging Momsen anschließend auf die unterschiedlichen Arten des Aufregens ein. Der Deutsche freue sich in der Regel nicht einfach, wenn etwas gut läuft, sondern warte lieber darauf, dass etwas schief geht. Vom Autofahren und der Parkplatzsuche über Entspannungs- und Atemübungen ging er zurück zu Adam und Eva und dem Nacktsein, das Momsen nach einem Drehtag fürs Fernsehen am FKK-Strand von Zingst alles andere als „paradiesisch“ fand.

Von der Geburt bis zur Namenssuche über Zahnspangen für Hunde oder deren Hinterlassenschaften, Mode und Wegwerfmentalität bis hin zum Essen oder Urlaub reichten die Themen, über die die Kultfigur philosophierte.

Aber auch Wege, das persönliche Glück zu finden, wie etwa Yogaübungen sorgten für harte Strapazen der Lachmuskeln beim Publikum. Momsen führte diese Übungen eindrucksvoll mit seinem ihn zum Leben erweckenden „Hintermann“ Detlef Wutschik vor.

„So kennt man ihn“ oder „Super“ hieß es begeistert nach dem riesigen Applaus, mit dem Werner Momsen und sein schwarzer Hintermann verabschiedet wurden.

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