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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Schöne Erinnerungen bleiben

02.11.2018

Lemwerder Buchholz, der Ort in dem Arne Hildebrand jetzt als Pastor arbeiten wird, ist mit rund 90 000 Einwohnern deutlich größer als Lemwerder. Mit zwei Kollegen und in nur einer Kirche wird er die St-Paulus-Gemeinde dort betreuen. Bewegend und begleitet von vielen guten Wünschen wurde von ihm gleich zweimal in der Bardewischer Heilig-Kreuz-Kirche Abschied genommen – nachmittags als Pastor und am Abend als Chormitglied der Altenescher Kirchturmkrähen. Besonders den kräftigen Bass werden die Kirchturmkrähen vermissen.

Zur Vorfreude auf das Neue und die kommenden Erfahrungen gehören viele schöne Erinnerungen, nette Menschen, die er in der Wesermarsch kennenlernen durfte und die große Wertschätzung, die ihm entgegen gebracht wurde, sagt Hildebrand.

In Lemwerder betreute der 37-Jährige seit Juni 2013 die Kirchengemeinden Altenesch und Bardewisch und wurde in der St.-Gallus-Kirche im Oktober 2016 offiziell in sein Amt eingeführt.

Maßgeblich trieb er die Sanierung der Bardewischer Kirche voran. „Manche bezeichnen es Glück, aber man kann es auch Gottes Fügung nennen“, freut er sich über ein Förderprogramm, das es ermöglichte, derartig umfangreiche Baumaßnahmen vornehmen zu können und das es in dieser Form nicht mehr gibt.

In die Steuerungsgruppe, die Lemwerder zu einer Fairtrade Gemeinde machen will, hat Hildebrand sich als Vorsitzender eingebracht. Aber die bestehe zum Glück aus vielen Mitgliedern, sieht er keinen Rückschritt und damit der angestrebten Verleihung des Siegels positiv entgegen.

Die neuen Konfirmanden werden von Diakonin Doris Kügeler übernommen. Das stand vorher fest, sagt er. Bis ein Nachfolger für seine Pastorenstelle in Lemwerder gefunden ist, wird sein Kollege Jochen Dallas Unterstützung aus den Nachbargemeinden bekommen.

Für Arne Hildebrand beginnt nun erst einmal das Ankommen in seiner neuen Gemeinde und in der ersten gemeinsamen Wohnung mit seiner Verlobten Anna-Lena. In den bisherigen Wohnungen in Bremen und Altenesch war mehr Platz, aber dafür ist das neue Domizil 100 Kilometer näher an Anna-Lenas Arbeitsstätte.

Chöre gibt es in der neuen Heimat gleich mehrere. Doch die will sich der begeisterte Sänger erst einmal in Ruhe angucken. Und damit das beim Abschied aus Lemwerder oft ausgesprochene „Wir sehen uns“ nicht im Sande verläuft, stehen die ersten Termine bereits fest im Kalender.

Bereits am Reformationstag (Mittwoch) wurde Arne Hildebrand in sein neues Amt eingeführt und selbstverständlich war eine Delegation aus Altenesch und Lemwerder dabei.

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