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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Mit Begeisterung in neuen Büchern gestöbert

17.11.2017

Lemwerder /Oldenburg Die Kinder- und Jugendbuchmesse in Oldenburg (kurz „Kibum“) haben die beiden sechsten Klassen des Gymnasiums Lemwerder mit ihren Deutschlehrerinnen Almut Siebeneicker und Dr. Neele Schneider besucht.

Zuerst konnten die Schüler nach Herzenslust in Büchern stöbern und lesen. Neben über 2000 Neuerscheinungen bei den Romanen, Sachbüchern und Bilderbüchern waren auch bekannte Klassiker vorhanden. Große Matratzenlager luden dazu ein, es sich gemütlich zu machen und in die verschiedenen Bücher hineinzulesen.

Trotz des hohen Besucherandrangs war deshalb in allen Räumen eine angenehme Atmosphäre zu spüren, die zum aktiven Lesen einlud. Häufig notierten die Kinder spannende Buchtitel, die demnächst auf dem Wunschzettel landen könnten.

Im Anschluss an den Messebesuch hörten die Schüler eine spannende und unterhaltsame Lesung des polnischen Autors Rafal Skarzycki, der aus seinem Jugendbuch „Hej Jedrek“ vorlas. Als polnische Antwort auf „Gregs Tagebücher“ besticht „Hej Jedrek“ durch eine freche Hauptfigur, die im ständigen Konflikt mit seiner Schwester steht und zudem mehrere Kriminalfälle lösen muss.

Der Text des Buches ist durch viele comicähnliche Zeichnungen aufgelockert. Und so war nicht nur der Autor, sondern auch der Zeichner der Comics, Tomasz Lesniak, bei der Lesung anwesend.

Nachdem zunächst das erste Kapitel auf Polnisch und Deutsch vorgelesen und die dazugehörigen Zeichnungen gezeigt wurden, durften die Schüler Fragen stellen.

Dabei gab der Autor den Schülern viele Tipps zum Schreiben eines Buches oder zum guten Vorlesen.

Letzteres steht demnächst bei den Sechstklässlern an: Im Deutschunterricht bereiten sie sich gerade auf die Vorstellung ihres Lieblingsbuches sowie auf den Vorlesewettbewerb vor.

Höhepunkt der Lesung war der Abschluss: Gemeinsam mit den Schülern entwickelte Zeichner Tomasz Lesniak eine neue Comicfigur. Die Kinder durften bestimmen, wie viele Arme, Beine, Augen, Hände die Figur haben sollte – die 20 Arme und drei Augen wurden dementsprechend interaktiv und unter großem Gelächter gezeichnet.

Ein besonderes Geschenk gab es schließlich noch für jede Klasse: Tomasz Lesniak verschenkte Zeichnungen der Hauptfiguren aus dem Buch, die er und Rafal Skarzycki persönlich signiert hatten.

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