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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Dichterschlacht in vollem Haus

06.05.2019

Lemwerder Stolz ist das Begu-Team auf Carlotta Nessen. Die FSJlerin hatte als Projektarbeit den „1. Slamwerder“, einen Poetry-Slam mit einer gelungenen Mischung aus erfahrenen Slamern und Bühnenneulingen organisiert und es geschafft, damit den Saal der Begegnungsstätte mit lauter begeisterten Zuhörern zu füllen.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatte Carlotta Nessen in kürzester Zeit einen Workshop mit dem Poetry-Slamer Sebastian Hahn für die beiden neunten Klassen des Gymnasiums organisiert. Jeweils an einem Vormittag konnten die jungen Leute sich dabei alles von der Seele schreiben, was sie bewegt.

Souverän und mutig wurde am Freitagabend das Erarbeitete zusammen mit Poetryslamern, die sich in der Szene bereits einen Namen gemacht haben, als Wettbewerb auf die Bühne gebracht. Sebastian Hahn übernahm zusammen mit Carlotta Nessen, für die es genau wie für die Schüler der erste große Auftritt vor Publikum war, die Moderation.

Doch bevor es los ging, wurden dem Publikum erst einmal die Regeln des Poetry-Slams erklärt: nur eigene Texte, keine Requisiten oder Musik und eine siebenköpfige, zufällig aus dem Publikum gewählte Jury, die die Beiträge mit bis zu zehn Punkten bewertete. Die jeweils beste und schlechteste Punktzahl wurde dabei, so wie es in der Szene Brauch ist, gestrichen.

Sich wunderbar selbst auf die Schippe nehmend, machte Sebastian Hahn außerhalb der Wertung zum Aufwärmen mit dem „Was er hasst“ den Anfang. Und wortgewaltig ging es mit den beiden „ziemlich alten Schülern“ DaM & daM weiter, die äußerst amüsant die faire, nachhaltige Seite des Lebens von allen Seiten beleuchteten, weiter.

Die Wahl, ob es lieber etwas über Bremen oder Delmenhorst hören wolle, hatte das Publikum bei Stefan Jaschek. Und dann hatten die Neuntklässlerinnen Minh Thu & Tomke ihren ersten, aber bestimmt nicht letzten Auftritt. Sie nahmen sich unter dem Motto „Es läuft“ mutig Menstruationsproblemen an. Dafür wurden sie als bestes Schülerteam gewertet. Aber auch Maria März, Jasmin Rindfleisch, Long Nguyen oder Zoe Kutzner beeindruckten mit ihren ganz unterschiedlichen Beiträgen.

In der Gesamtwertung lag Conni Fauck am Ende vorn. Die Rotenburgerin punktete mit einem emotionalen Text über die Flüchtlingskrise oder ihren frischen Gedanken zum Älterwerden.

Irgendwelche Künstler holen, die dann weiterverkauft werden, kann jeder. Es sei nicht nur weitaus mehr Publikum gekommen als erwartet, sondern vor allen Dingen war es wirklich hochwertige Kultur, die so vermittelt wurde, war Begu-Leiter Timo von den Berg nach der Veranstaltung ganz begeistert. Ein toller Prozess wurde damit angestoßen, lobte er.

Ein Wiedersehen mit Sebastian Hahn gibt es am 7. September. Unter dem Motto „Garten, Comendy und Lesebühne“ wird er dann wieder in der Begu zu Gast sein.

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