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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Heute schauen die Frauen nach Surinam

02.03.2018

Lemwerder Surinam – wo liegt das eigentlich? Das ist eine Frage, die viele Menschen nicht sofort beantworten können. Kein Wunder, denn mit etwas mehr als einer halben Million Einwohner und einer Fläche von 163 820 Quadratkilometern gehört der Staat an der Atlantikküste zu den kleinsten in Südamerika. Als Teil Amazoniens weist er jedoch mit 90 Prozent Regenwald und 1000 verschiedenen Baumarten eine sehr hohe Biodiversität auf.

Ähnlich vielfältig wie die Natur sind auch die verschiedenen Ethnien, die das kleine Land bevölkern und deren christliche Frauen in diesem Jahr das Weltgebetstagskomitee bilden. Sie haben die Gottesdienstordnung erarbeitetet, mit der am heutigen Freitag weltweit ihr Land in den Fokus gerückt wird.

In Lemwerder wird dieser besondere ökumenische Gottesdienst von allen vier Kirchen der Gemeinde gemeinsam gefeiert. Rund 15 Frauen aus den drei evangelischen Kirchen von Bardewisch bis Altenesch sowie der katholischen Heilig-Geist-Gemeinde proben seit einigen Wochen, um mit musikalischer Unterstützung des Ökumenischen Singkreises, des Posaunenchors und von Kantor Tobias Schmidt den Gläubigen Surinam vorzustellen.

In Rollenspielen und mit Bildern wird aus dem Alltag, von den Ursprungsländern oder von den Problemen der Frauen Surinams berichtet. Gebete gehören genauso dazu wie landestypische Musik. Um 18.30 Uhr beginnt der Weltgebetstagsgottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche. Im Anschluss wird in den Gemeindesaal eingeladen, wo die Besucher Surinams kulinarische Seite kennenlernen können.

Die weltweit zusammengetragene Kollekte dieses Tages soll Hilfsprojekten des Landes zufließen. Im ersten plant die Herrnhuter Frauenarbeit (mit Blick auf Teenager-Mütter), Mädchen durch Beratung und Aufklärung besser vor Missbrauch und Ausbeutung zu schützen.

Im anderen Projekt unterstützt die Partnerorganisation „MESTA“ 183 Frauen beim Anbau und Verkauf ökologisch produzierter Lebensmittel. Dies sorgt nicht nur für ausgewogene Ernährung ihrer Familien, sondern stärkt auch das Selbstbewusstsein, um den Teufelskreis aus Armut, Rechtlosigkeit und Gewalt zu durchbrechen.

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