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Schützenfest: Letzter Festmarsch über alte Hubbrücke

09.06.2015

Huntebrück Das traditionelle Schützenfest war im Jahr seines 60-jährigen Bestehens für den Schützenverein Huntebrück ein voller Erfolg. Zufrieden war der Vorsitzende Christian Harms mit der Entscheidung, das Fest aufgrund der parallel stattfindenden Großveranstaltungen auf beiden Seiten der Hunte (Gewerbeschau in Berne und Stadtfest in Elsfleth) nicht ausfallen zu lassen.

Beim Festmarsch, der wohl zum letzten Mal über die alte Hubbrücke führte, waren auch die befreundeten Schützenvereine aus Reitland, Moorriem, Oberhammelwarden, Elsfleth und Altenhuntdorf, die Feuerwehr Köterende sowie der Präsident des Schützenbundes Wesermarsch, Henning Belitz, dabei. Musikalisch begleitet wurde der Tross vom Spielmannszugs Neuenkoop-Köterende und dem Musik- und Majoretten Corps Elsfleth.

Christian Harms nutzte am Sonntag die Gelegenheit für einige kritische Anmerkungen: Politiker könnten bei den Terminplanungen zwar nicht eingreifen, aber sie könnten sie leiten. Harms bemängelte die zeitgleich stattfindende Berner Gewerbeschau und das Elsflether Stadtfest. Jahrzehntelang werde betont, wie wichtig die Traditionsvereine seien. Doch statt einer Flamme werde so vielleicht bald nur noch Asche an die nächsten Generationen weitergegeben, so der Vorsitzende.

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Elsfleths Bürgermeisterin Traute von der Kammer konnte diese unglückliche Situation, genau wie ihr Berner Kollege Franz Bittner, nur bedauern und hoffen, dass dieser interkommunale, musikalische Schützenumzug noch viele Jahre weiter stattfinden wird. Gerne würde sie den Sommer für die vielen anstehenden Termine verlängern, sagte die Elsflether Bürgermeisterin, bevor sie die Gelegenheit nutzte, dem neuen Königspaar Nicole Gille und Olaf Bunjes zu gratulieren.

Schon am Sonnabend war kräftig gefeiert worden: Der gesellige Seniorennachmittag bildete mit einer großen Tombola und Tanz den Festauftakt. Abends wurde dann zur Musik des DFA Discoteams getanzt. Die Tanzfläche sei so voll wie schon lange nicht mehr gewesen, freute sich Christian Harms.

Natürlich gehörte auch das Ausschießen der Königshäuser zum Programm: Edeltraut Wyludda wurde mit Inge Oeltjen und Margret Schulze als Hofdamen an ihrer Seite zur Seniorenkönigin gekürt. Am treffsichersten bei den Herren war Erich Claußen, dem Günter Rohde und Hans Brauer als erster und zweiter Ritter zur Seite stehen. Kinderkönig wurde Mark Villis mit Leander und Kian Harms als erster und zweiter Ritter.

Beim Kaiserschießen, das nur alle fünf Jahre stattfindet, gewannen Kerstin Schneider und ihr Vater Reinhard Schneider.

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