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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ehrenamt: Letztes Kapitel für Freilicht-Spektakel eingeläutet

27.10.2014

Rodenkirchen Der Verein Freilichtspektakel Stadland wird sich zum 31. Dezember auflösen. Das beschlossen 16 der 89 Mitglieder, die zur letzten Jahreshauptversammlung im Biercafé Hülsmann kamen.

Zur Begründung des Auflösungsvorschlages hieß es, der Verein solle nicht nur verwaltet werden. Sowohl Vorsitzender Ummo Wedelich als auch 2. Vorsitzender Gerfried Hülsmann, Kassenwart Reiner Przyklang, Schriftwartin Sylvia Walther und die beiden Beisitzer Herold Menssen und Martin Eden hatten sich entschlossen, nach Abschluss des diesjährigen Projektes (Ausstellung mit Friesendorf) ihre Ämter niederzulegen.

In einer der letzten Vorstandssitzungen war nochmals abgestimmt und beschlossen worden, die Mitglieder über eine Vereinsauflösung abstimmen zu lassen. Für das verbleibende Geld – es werden rund 400 Euro sein – wünschte sich Ummo Wedelich einen Einsatz beim Umgang mit dem Archiv der früheren Gemeinde Rodenkirchen. Im Zuge der heimatkundlichen Ausstellung war die Vorstand auf das sehr vernachlässigte Archiv auf dem Boden der Grundschule gestoßen. Bücher, Akten und lose Blätter sind hier seit Jahren dem Staub ausgesetzt, wie Fotos eindrucksvoll bewiesen.

Ummo Wedelich bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern, die teilweise schon seit der Vereinsgründung im Jahr 2007 aktiv an Projekten mitwirkten, für ihre „intensive und mit dem Herzen“ eingebrachte Arbeit.

Für die Helfer beim Friesendorf und der Ausstellung hatte er als Dankeschön ein Buch parat. Hergen Drieling, Erwin Bohlken, Friedrich Lübben, Wilfried Peters, Harro Weiß, Oliver Schwarz, Onno Ficke, Sylvia Walther und Gesine Rudkowski freuten sich über die Anerkennung.

Als Highlight des Vereins ist das Freilichtspektakel über die Stadlander Häuptlingsbrüder Dude und Gerold im Jahre 2009 anzusehen.

Konzerte mit mittelalterlicher Musik und mittelalterliche Märkte sowie plattdeutsche Veranstaltungen waren weitere herausragende Veranstaltungen.

Im Sommer folgte als letzte Großveranstaltung die heimatkundliche Ausstellung mit dem mehrtägigen Friesendorf. Sie erinnerte an die Schlacht bei der Hartwarder Landwehr im Jahre 1514.

Das ursprüngliche Vorhaben einer erneuten großen Theaterinszenierung zum Gedenken an die Schlacht vor 500 Jahren in der Markthalle scheiterte an den finanziellen Möglichkeiten des Vereins, der nicht genug Spendengelder einwerben konnte.

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