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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kultur: Leuchtturm als malerische Kulisse für Nordseetexte

01.09.2010

ECKWARDERHöRNE Alles stimmte, als die „Etta von Dangast“ mit rund 50 Gästen an Bord in Eckwarderhörne ablegte. Kapitän Anton Tapken startete bei auflaufender Flut, lauem Wetter und Abendsonne zu einem für ihn ungewöhnlichen Törn im Jadebusen. Zwar steuerte er auch den Leuchtturm von Arngast an, aber der war diesmal nur die malerische Kulisse für eine Lesung mit Musik, die der Verein Literaturplus Wesermarsch veranstaltete.

Klaus Turmann, Lehrer an der Tossenser Zinzendorfschule, trug Nordseetexte vor,, darunter die spannende Kurzgeschichte „Die Flut ist pünktlich“ von Siegfried Lenz, Gedichte des Butjenter Dichters Wilhelm Niggemann sowie Detlev von Liliencrons schaurige Balladen „Trutz blanke Hans“ und „Pidder Lüng“, dann Rilkes Insel-Gedicht „Nordsee“ und aus Heines erstem Nordseezyklus „Abenddämmerung“ und „Sturm“. Er leitete über zu Ringelnatz und den Betrachtungen des fröhlichen Matrosen und Trunkenboldes Kuttel Daddeldu.

Klaus Turmann wurde von Sören Suhr, der auch als Organist tätig ist, begleitet. Der junge Musiker aus Norderschwei spielte gekonnt auf zwei E-Pianos und passte sich dem Tenor der Texte an. So simulierte er etwa das Rauschen von Meer und Sturm oder das wilde Schlagen der Wellen beim Untergang von Rungholt, wie er auch kurze Seemannslieder und kleine Kompositionen einfallsreich improvisierte.

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Als der im Programm ausgewiesene Sonnenuntergang sich um 20.43 Uhr ankündigte, unterbrach Kapitän Tapken die Lesung und holte die Zuhörer an Deck, damit sie sich das eindrucksvolle Schauspiel nicht entgehen ließen. Dann steuerte er wieder die Anlegestelle in Eckwarderhörne an, wo die Gäste angeregt von Bord gingen und zur Überzeugung gelangt waren, dass Nordsee nicht nur „Mordsee“ bedeutet.

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