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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Liedauswahl trifft Nerv des Publikums

25.11.2014

Brake Die ersten Töne des Liedes erklingen und das Pub-likum im fast ausverkauften Central-Theater klatscht und ruft vor Begeisterung. Norbert Anneken lächelt, schließt die Augen und fängt an zu singen. Genau ein Jahr ist vergangen, seitdem er mit Journeymen auf der Braker Bühne stand. Das Konzept ist gleich geblieben: Die Hits von Eric Clapton werden stilsicher und überzeugend interpretiert.

Journeymen, benannt nach einem Album Claptons, covern die Stücke von „Slowhand“ nicht, sie interpretieren sie auf ihre eigene Art und huldigen damit einem der größten Gitarristen des Bluesrock. Gerade das macht den Charme der Band aus. Die Musiker um Gründer Clemens Bert (Gitarre) verstehen ihr Handwerk und lieben ihre Musik. Annekens charismatischer Gesang wird perfekt flankiert von Benjamin Bökesch am Bass, Arnold Bölle (Keyboard), Berts Gitarre und Sebastian Vogts virtuosem Schlagzeug.

Auch die Songauswahl trifft den Nerv des Publikums, das sich aus allen Altersgruppen zusammensetzt.

Von „Layla“, der bekannten Rock-Liebeshymne, über „After Midnight“ in einer Moll-Variante als Gedenken an J. J. Cale, „Nobody knows you when you’re down and out“ bis hin zu „Change the world“ ist alles dabei, was die Ausnahmekarriere von Clapton bis heute ausmacht.

In der zweiten Hälfte des Konzerts hält es einige endgültig nicht mehr auf den Sitzen; die Tanzfläche vor der Bühne füllt sich. Für Bökesch und Vogt ist es aber noch aus einem anderen Grund ein ganz besonderer Abend: Beim Konzert vor einem Jahr waren beide ganz frisch in der Band. „Wenn wir es heute Abend nicht vergeigen, ist unsere Probezeit vorbei“, sagt Bökesch mit einem Augenzwinkern. Sie „vergeigen“ es beide nicht, im Gegenteil: die Probezeit wird in Brake mit summa cum laude abgeschlossen.

Bis nach 23 Uhr dauert das Konzert. In dieser Zeit lassen es sich die Musiker natürlich nicht nehmen, auch einige beeindruckende Soli zu spielen, darunter ein für ein „Slowhand-Tribute“ untypisches, aber nicht weniger überzeugendes Schlagzeug-Solo.

Mehrere Zugaben verlangt und bekommt das Publikum. Kaum verklingt dann aber endgültig der letzte Ton, wird Kulturzentrumsleiter Norbert Ostendorf schon von allen Seiten nach dem nächsten Termin von „Journeymen“ im Central-Theater gefragt. „Keine Sorge, sie kommen wieder“, verspricht Norbert Ostendorf.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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