• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

KULTUR: Linolschnitte halten Untergang der Stedinger fest

26.06.2009

LEMWERDER Der „Stedinger-Zyklus“ des Malers und Grafikers Armand Vilter (1897-1989) ist noch bis zum 30. Juni im Obergeschoss des Rathauses in Lemwerder zu sehen. Dabei handelt es sich 23 Linolschnitte, die Szenen aus dem vom Bremer Erzbischoff Gerhard II. niedergeschlagenen Aufstand der Stedinger – den Schlusspunkt setzt die Schlacht von Altenesch 1234 – thematisieren.

Der aus Norden in Ostfriesland stammende Bremer Maler und Grafiker Armand Vilter veröffentlichte den Zyklus über „Die Stedinger. Freiheitskampf und Untergang eines Bauernvolkes. Eine Mahnung“ zuerst 1975. Vermutlich hat Vilter die Vorlagen für seinen Grafik-Zyklus aber schon in der Zeit des Dritten Reiches angefertigt. Denn bereits 1943 stellte Vilter erstmals einen Grafik-Zyklus über die Stedinger im Augusteum in Oldenburg aus. Vorbild für diesen Vilterschen Grafik-Zyklus dürfte wiederum die Grafikmappe „De Stedinge“ des Elsflether Heimatmalers Bernhard Winter (1871-1964) von 1933 gewesen sein.

Vilter wollte mit seinem Stedinger-Zyklus eigenen Angaben zufolge „ein Stück Heimatgeschichte wiedergeben. Er wollte nicht nur den „historischen Ablauf aus längst vergangenen Zeiten schildern“, sondern das „ewige Golgatha der Menschheit bis in unsere Tage aufzeigen und auf diese Weise das Gewissen wachrufen“.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Vilter hat von 1934 bis 1937 die „Nordische Kunsthochschule“ in Bremen besucht. Dort unterrichtete unter anderem auch der Worpsweder Maler Fritz Mackensen. Seit 1937 war Vilter als freier Maler und Grafiker in Bremen tätig.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.