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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

HEIMATBUND: Lustiges und Nachdenkliches auf Platt

06.12.2005

NORDENHAM 150 Besucher waren zum plattdeutschen Nachmittag gekommen. Für die Beiträge gab es viel Beifall.

von horst rix NORDENHAM - „Singt un lacht ut Hartensgrund, dat is för Liev un Seel gesund“, appellierte Schrieverkring-Baas Klaus Wessels an die rund 150 Gäste, die zum plattdeutschen Nachmittag des Rüstringer Heimatbundes gekommen waren. Zuvor hatte Heimatbund-Vorsitzender Hans-Rudolf Mengers die Gäste in den weihnachtlich geschmückten „Weserterrassen“ begrüßt und ihnen einen bunten Reigen an Darbietungen angekündigt.

Besinnliches und Lustiges stand auf dem Programm, das in bewährter Weise von Dieter Auffarth zusammengestellt worden war. Bei den Vorführungen wirkten Mitglieder des Rüstringer Schrieverkrings im Heimatbund, die „Lüütjen Plattsnacker“ sowie eine Singgruppe aus Bremen mit.

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Von den beim plattdeutschen Lesewettbewerb 2005 siegreichen Schulkindern im Landkreis Wesermarsch waren Marie Middelstorb aus Ganspe/Berne und Jan Ripken aus Moorriem nach Nordenham gekommen. Marie, sie geht in die vierte Klasse der Grundschule, las die Geschichte „De wilde Heini“ vor und erhielt großen Beifall. Der achtjährige Jan überzeugte mit der lustigen Erzählung „De klooke Kohsteert“ von Alma Rogge, die auch ihm aufgrund seiner Textsicherheit, Ausdrucksweise und Mimik viel Applaus einbrachte.

Teils heitere, teils ernste Gedichte und Geschichten trugen die Mitglieder des Schrieverkrings vor. Herzhaft gelacht wurde über Weihnachtsgeschichten von Klaus Wessels, während Hugo Ahlhorn zwei seiner bekannt tiefsinnigen Gedichte nachdenklichen und auch heiteren Inhalts vortrug. Erika Braasch las eine Silvestergeschichte aus der Kinderzeit des über 80-jährigen Johannes Berkhout vor. Um Weihnachten in Kindertagen und Kriegsjahren ging es auch bei den Beiträgen von Reinhard Meyer, Erwin Tönjes, Erwin Jürgens, Waltrud Wiemer, Ewald Gierke, Erika Braasch und Diethold Borchers. Viel Beifall des aufmerksamen Publikums war den Autoren sicher.

Die angekündigte Bremer Singgruppe entpuppte sich als das Trio „Musen tri Dusen“: Drei junge Damen, die den plattdeutschen Nachmittag mit hochdeutschen Liedern aufmischten. Chansonette Annette Dummer sang dem Geschmack der Zuhörer angepasst Erinnerungen wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Kann denn Liebe Sünde sein?“ oder „Ich wollt', ich wär ein Huhn“. Dabei animierte sie manche Besucher zum Mitsingen einzelner Textzeilen direkt ins Mikrofon. Begleitet wurde die Sängerin von Julia Rodatz am Klavier und Gisela Fischer am Akkordeon. Diese Einlagen kamen beim Publikum sehr gut an.

Hans-Rudolf Mengers kündigte noch die Jahresgabe des Rüstringer Heimatbundes für seine Mitglieder an. Dabei handelt es sich um das Buch „Was du tust, bedenke das Ende“ von Hans-Hermann Francksen, das in Kürze erscheinen wird. Darin berichtet der Autor über seine Vorfahren und das Butjadinger Landleben um 1760.

Mit der Butjadinger Nationalhymne „Hurra, Butjarland“, zu der sich das Publikum von seinen Stühlen erhob, klang der unterhaltsame Nachmittag aus.

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