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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Central-Theater: Marillion-Sound reißt Fans mit

29.01.2013

Brake Sänger Wolfgang Röße betritt geschminkt und im roten Mantel die Bühne. Sphärische Klänge von Keyboarder Andreas Damröse begleiten die ersten Zeilen des Liedes. Erst nach einigen Minuten setzen Andreas Plump (E-Gitarre), Stefan Scatulla (Bass) und Jens Thaden (Schlagzeug) ein. Die komplexen Melodien und der gefühlvolle Gesang aus der Hochzeit des Neo-Progressive-Rock füllen den Raum. Green Lavender aus Nordenham holen am Sonnabend den Sound der Band Marillion aus den 1980er Jahren auf die Bühne des Central-Theaters zurück.

Green Lavender tun ihr bestes, dem Neo-Progressive-Rock Marillions alle Ehre zu erweisen. Die Erfahrung der Band, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum feiert, zeigt sich beim Konzert: Die komplizierten Melodien des Vorbildes werden perfekt wiedergegeben, und auch der Gesang von Wolfgang Röße fügt sich hervorragend in das Klangbild ein. Gefühlvolle Gitarren-Soli, Keyboard lastiger Sound und eine theatralische Bühnenshow beschwören längst vergangene Zeiten herauf.

Während des Konzertes bekommen die Zuhörer einen Querschnitt durch alle Marillion-Hits zu hören, darunter natürlich auch das wohl bekannteste Stück „Kayleigh“ vom Album „Misplaced Childhood“, aber auch Stücke von den Alben „Script for a Jester’s Tear“ oder „Fugazi“. Mehrere Zugaben und die offene und freundliche Art der Band, die sich immer wieder dem Publikum zuwendet und mit viel Spaß bei der Sache ist, runden das gut drei Stunden dauernde Konzert ab.

Das Benefizkonzert zu Gunsten des Central-Theaters hat Norbert Ostendorf zusammen mit Green Lavender organisiert. Schon zu Beginn der Neubelebung erklärte sich die Band bereit, ohne Gage ein Konzert für den Erhalt des ehemaligen Kinos zu spielen. „Ein großes Dankeschön an die Band für das Konzert und die Unterstützung des Central-Theaters“, sagt Norbert Ostendorf zu Beginn des Abends. Leider finden nur knapp 60 Gäste den Weg zum Konzert der Marillion-Tribute-Band.

Im Vergleich zu den meisten „Umsonst & Drinnen“-Konzerten ist das viel, aber der Leiter des Kulturzentrums, Norbert Ostendorf, hat sich für das Benefizkonzert trotzdem mehr erhofft. Eine Abneigung der Braker gegen die Idee, das Central-Theater wieder mit Leben zu füllen, leitet er von der geringen Beteiligung aber nicht ab. Vielmehr dürfte die Musik der Band eine immer kleiner werdende Nische füllen, was sich auch im etwas höheren Durchschnittsalter des Publikums widerspiegelt.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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