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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Marktplatz in Theaterarena verwandelt

30.05.2009

RODENKIRCHEN „Ich freue mich sehr“, sagte Steffen Lebjedzinski und blickte stolz auf das fast vollendete Werk. Nach den Plänen des für das Freilichtspiel „Dude und Gerolt“ als Produktionsleiter sowie als Bühnen- und Kostümbilder verpflichtetet 32-Jährigen ist der Rodenkircher Marktplatz in eine Theaterarena verwandelt worden. Sie besteht aus einer 40 Meter breiten Bühne und drei überdachten Bühnen mit zusammen 950 Sitzplätzen.

Damit die Bühne vor der Rodenkircher Markthalle, auf der 100 Mitwirkende, davon 70 Schauspieler, aktiv werden, Wind und Wetter trotzen kann, wurde sie mit 60 Tonnen Gewicht (Füllsand in Säcken) gesichert. Gleiches gilt für die drei Tribünen, deren große Wasserbehälter von der Freiwilligen Feuerwehr Rodenkirchen befüllt wurden. Die Bühne erhielt zudem 15 je vier Meter hohe Türen. 120 Scheinwerfer werden die Schauspieler ins rechte Licht rücken. Zudem wurden drei Kilometer Kabel verlegt.

Große Herausforderung

Die Bühne und die Tribünen in ihrem Umfang zu planen und zu bauen, bedeutete nicht nur eine technische und logistische Herausforderung, sondern auch eine künstlerische. Die Grundidee war, eine möglichst intime Atmosphäre zu schaffen und die Zuschauer durch ihre Platzierung so nah wie möglich am Geschehen teilhaben zu lassen, erläuterte Steffen Lebjedzinski.

Gerade im Open-Air-Theater seien die Distanzen zwischen der Bühne und den Zuschauerrängen oft ein Problem. Nach der Fertigstellung des Stücks durch den Autor Thomas Willberger war der Rahmen vorgegeben, der nun mit Leben gefüllt und umgesetzt werden musste.

Kunst und Technik vereint

So entstand die Idee einer Arena, die es neben der Nähe auch durch die Positionierung der Spielflächen sehr interessant und spannend für Zuschauer und Schauspieler macht. Eine besondere Aufgabe war, die Anforderungen von Kunst und Technik zu vereinen und eine möglichst perfekte Abstimmung zu finden, so der Bühnenbildner.

Um Konzept und Stück gerecht zu werden, entschieden sich die Verantwortlichen, das Stück ästhetisch auch in der Zeit spielen zu lassen, in der die wahre Geschichte ihren Lauf nahm. Um den aktuellen Bezug zur Gegenwart zu knüpfen, wurde ein Bühnenbild geschaffen, das eher abstrakt, sachlich und funktional wirkt. Die Kostüme hingegen sind, um einen Gegensatz zu schaffen, Repliken aus der Zeit.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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