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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Handwerksmuseum: Meisterstücke und alte Schätze

05.02.2016

Ovelgönne Feierlich eröffnet wurde die neue Ausstellung im Handwerksmuseum in Ovelgönne. Der Titel lautet „Meisterstücke auf dem Sperrmüll“.

In der Ausstellung werden alte und historische Werkzeuge und Meisterstücke gezeigt, die meist über Generationen in Handwerkerfamilien aufbewahrt und weitergegeben wurden. Zahlreiche dieser Stücke wurden dem Museum gespendet, da sie ansonsten wohl auf dem Müll gelandet wären. Denn wegen des Wandels der Berufsbilder würden viele Werkzeuge nicht mehr benötigt, Möbel entsprächen nicht mehr den heutigen Wünschen und Anforderungen.

Museumsleiterin Susanne Schlechter hatte mit vielen Spendern lange Gespräche geführt, um die Historie der Gegenstände aufzuschreiben und ausführlich zu inventarisieren. Bei der feierlichen Eröffnung berichtete Susanne Schlechter von der Geschichte einiger Gegenstände und warum sie überhaupt im Museum gelandet sind.

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Enkel übernimmt Betrieb

So wurden viele Handwerksbetriebe von Kindern und Enkeln fortgeführt, unterlagen aber in jeder Generation einem gesellschaftlichen Wandel. Als Beispiel nannte sie den Wandel bei den Klempnern: Der Großvater war Blechschläger, der Vater Installateur und der Sohn Heizungs- und Sanitärfachmann. Mit diesem Wandel wurden auch alte Werkzeuge und andere Dinge nicht mehr benötigt, früher oder später wären sie entsorgt worden – oder eben im Museum ausgestellt.

Zur Eröffnung waren viele der Schenker gekommen, um sich die fertige Ausstellung anzuschauen und sich davon zu überzeugen, dass ihr geliebtes Stück auch richtig zur Geltung kommt.

Lieblingsstücke

Spenden hat das Museum aus dem gesamten Oldenburger Land, vor allem aber aus der Wesermarsch, erhalten. Es finden sich viele alte Meisterstücke aus Betrieben, die bereits in der dritten Generation geführt werden. So beispielsweise von Alfred de Boer aus Rodenkirchen oder Werner Martens aus Nordenham. Auch das fast 200 Jahre alte Meisterstück des Ovelgönner Kupferschmieds Friedrich Mennig ist zu bewundern.

Zudem sind aus der privaten Sammlung von Reiner Tiesler wieder einige Ausstellungsstücke im Museum zu betrachten. Gezeigt werden unter anderem Werkzeuge, die in längst vergangenen Zeiten von den Handwerkern bei ihrer Arbeit benutzt wurden, historische Möbel, die mittlerweile als Antiquität einzustufen sind, und mit von Hand hergestellte Entwürfe für Möbel und Fenster, die so fein gezeichnet sind, dass sie aussehen, als ob sie mit Hilfe eines Computers angefertigt worden wären.

Wer Interesse an der alten Handwerkskunst und historischen Meisterstücken hat, der kann noch bis Ende September die Ausstellung in Ovelgönne besuchen. Weitere Informationen gibt es auf der aktuellen Homepage des Museums.


     www.handwerksmuseum-ovelgoenne.de 
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