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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Metal-Gewitter donnert in der Jahnhalle

30.09.2014

Nordenham Die Metal-Fans kamen voll auf ihre Kosten. Ein dreieinhalbstündiges Schwermetall-Gewitter donnerte am Sonnabend in der Jahnhalle. Ob mit oder ohne Ohrstöpsel – 130 Besucher genossen den Auftritt von drei Bands. Die meisten waren wegen Mob Rules gekommen. Aber bevor die Melodic-Metal-Band durchstartete, legten sich zwei andere Gruppen mächtig ins Zeug. Die Nordenhamer Band It Never Ends und die Bremer Band Dystopolis ermittelten den Sieger eines Band Contests. Am Ende hatten die Bremer die Nase vorn. Sie dürfen beim so genannten Break-The-Barriers-Festival auftreten, das am 25. Oktober im Wilhelmshavener Pumpwerk stattfindet – zusammen mit Gamma Ray, Love.Might.Kill. und Mob Rules.

Insgesamt 80 Bands hatten sich für den Wettbewerb beworben. Acht wurden ausgewählt. Im Online-Voting hatte Dystopolis die Nase vorn. Am Freitag traten im Slatterys in Delmenhorst It Never Ends und Unchained Horizon im Halbfinale gegeneinander an. Das Publikum sah die Nordenhamer vorne. It Never Ends spielen eine energiegeladene Mischung aus Punk und Metal. Und diese Energie brachten sie auch bei ihrem Jahnhallen-Auftritt sehr gut rüber.

Zum Abrocken

Songs aus eigener Feder – darunter einige schöne Kracher, die sich prima zum Abrocken eignen: Sänger Julian Kluge suchte immer wieder Kontakt zum Publikum. Seine Mitstreiter Elias Zehl am Schlagzeug, Alexander Niklas-Stührenberg am Bass und die beiden Gitarristen Kim Freese und Bastian Sieghold machten ordentlich Druck – einen tollen Auftritt legten die vier Nordenhamer – alle 19 bis 20 Jahre alt – hin.

Die Gruppe Dystopolis war aber trotzdem nicht zu schlagen. Die Musiker sind deutlich länger im Geschäft, und das hörte man ihnen auch an. 91 Besucher beteiligten sich an der Abstimmung. 50 Stimmen gingen an die Bremer, 41 an die Nordenhamer. Auch die Jury, deren Urteil zu 50 Prozent in die Wertung einging, sah Dystopolis vorne. Zur Jury gehörten die Musiker Pasco Schulz, Dennis Eickermann, Sönke Janssen und NWZ -Redakteur Jens Milde. Die Prämierung fand zum Schluss des Konzertabends statt. Für die Nordenhamer Band gab es ein dickes Lob. Die Jury-Mitglieder waren sich einig: Wenn die Jungs von It Never Ends weiter am Ball bleiben, wird man noch viel von ihnen hören.

Prämierung zum Schluss

Die Prämierung fand zum Schluss des Konzertabends statt. Zuvor erlebte das Publikum noch den eigentlichen Höhepunkt: die Gruppe Mob Rules, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert und in der Nordenhamer Jahnhalle eine Art Heimspiel hatte. Schließlich gehören zwei Nordenhamer zur Gruppe: Sven Lüdke an der Gitarre und Jan-Christian Halfbrodt am Keyboard. Zusammen mit Nikolas Fritz (Schlagzeug), Markus Brinkmann (Bass), Matthias Mineur (Gitarre) und Klaus Dirks (Gesang) präsentierten sie ihr neues Programm. Und wie immer bekamen die Fans der Melodic-Metal-Formation eine abwechslungsreiche Mischung aus ausgefeilten Arrangements zu hören. Mal ging es etwas härter zur Sache, mal etwas melodischer. Einen Querschnitt aus der 20-jährigen Band-Geschichte bekommen die Metal-Fans mit der Anniversary-Box „Timekeeper“ geboten, die Mitte Oktober erscheint. Sie enthält zwei CDs, eine Single und eine Live-DVD. 


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
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