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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Weihnachtspäckchenkonvoi: Mit 65 000 Päckchen nach Osteuropa gereist

23.12.2015

Nordenham Die Eindrücke, die sie bei ihrer Reise bekommen haben, werden sicherlich noch lange Zeit nachwirken. Davon sind Kirsten Malle, Britta Veit, Jan Wachtendorf, Helmut Sickart und Hella Bessel überzeugt. Sieben Tage lang waren sie in den ärmsten Regionen Osteuropas unterwegs, um Geschenke an Kinder zu verteilen, die ansonsten zu Weihnachten vermutlich leer ausgehen würden. Sie haben die überschwängliche Freude der Kinder erlebt, aber auch die Armut, in der die Jungen und Mädchen aufwachsen müssen.

Nützliche Dinge

Jahr für Jahr organisieren die Serviceclubs Round Table und Ladies’ Circle den so genannten Weihnachtspäckchenkonvoi. In ganz Deutschland werden Geschenke gepackt, die überwiegend nützliche Dingen enthalten: Mützen, Handschuhe, Mal- und Schreibutensilien, Zahnbürsten und Schultaschen, aber auch Spielzeug und Süßigkeiten. Auch in der Wesermarsch wurde fleißig gesammelt, vor allem in Schulen und Kindergärten. Allein in Nordenham sind 1100 Päckchen zusammengekommen.

Der Weihnachtspäckchenkonvoi startete in Hanau. Von dort ging es in Richtung Osten. Kirsten Malle, Britta Veit und Jan Wachtendorf fuhren mit nach Rumänien. Für Hella Bessel und Helmut Sickart ging es in die Ukraine. Insgesamt 65 000 Päckchen gingen auf die Reise. Der Konvoi bestand aus 29 Lastwagen, hinzu kamen Busse und Begleitfahrzeuge. Einige Päckchen gingen auch nach Moldawien und Bulgarien.

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Jan Wachtendorf half beim Verteilen der Päckchen im rumänischen Alba Iulia. Britta Veit und Kirsten Malle landeten in Miercurea Ciuc. Sie besuchten überwiegend Kinderheime. Beim Verteilen der Geschenke hatten sie Unterstützung von Dolmetschern. Die Touren wurden von der Caritas organisiert.

Dass selbst eine Zahnbürste unbändige Freude auslösen kann, erlebten die Nordenhamer mehr als einmal. Britta Veit erzählt von einem Mädchen, das sich vor Freude überschlug – weil es Haargummis in ihrem Päckchen entdeckte. Jan Wachtendorf berichtete von der überwältigenden Gastfreundschaft, die er erlebte, obwohl in vielen Familien bitterste Armut herrscht. Ein gutes Beispiel dafür ist der Besuch von Kirsten Malle und Britta Veit bei einer Familie. Hier lebten Mutter, Vater, Opa und vier Kinder in einem dreimal vier Meter großen Zimmer. Ein Raum zum Schlafen, Kochen und Wohnen, der von einer einzigen, altersschwachen Funzel erleuchtet wurde.

Große Gastfreundschaft

Auch Hella Bessel und Helmut Sickart, die in der Ukraine in der Nähe der moldwaischen Grenze unterwegs waren, erlebten Gastfreundschaft und Dankbarkeit. „Ein Junge hat mich vor Freude umarmt, das werde ich nie vergessen“, sagt Hella Bessel.

In allen Stationen, die die Nordenhamer besuchten, bedankten sich die Kinder, indem sie Lieder sangen und Gedichte aufsagten. Außerdem gaben ihnen die Kinder Dankeskarten und unzählige selbst gemalte Bilder mit.

Einen großen Stapel davon haben die Reisenden mit nach Nordenham gebracht. Eine Idee ist es, diese Bilder in den Kindergärten auszuhängen, die sich an der Aktion beteiligt hatten. Außerdem wollen Kirsten Malle und Britta Veit sie zu Vorträgen mitnehmen, wenn sie im nächsten Jahr über den Weihnachtspäckchenkonvoi berichten und die Werbetrommel für die Aktion rühren.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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