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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Theater: Mit dem Blick für Proportionen

29.12.2011

SüRWüRDEN Anne Petershagen ist den Menschen und der Landschaft in ihrer fast unendlichen Weite verbunden, über der Wolken immer wieder fantastische Naturschauspiele inszenieren. In ihren Darstellungen setzt die Erzieherin und Künstlerin die Eindrücke empfindungsreich und gefühlsbetont um. Man könne sich selbst dabei entdecken, sagt Anne Petershagen, die beim neuen Stück der Theatergruppe des Bürgervereins Sürwürden-Alse auf der Bühne steht.

Dekorateurin gelernt

Und nicht nur das: Die gelernte Dekorateurin und Plakatmalerin Anne Petershagen hat die Kulissen für den plattdeutschen Dreiakter „Dat Waldcamp von Lütt-Wegenau“ farblich gestaltet. Ein kleiner Birkenwald ist entstanden. Die Borke der Bäume hat die Malerin besonders auffällig hervorgehoben. Die Farben reichen von fast schwarz über dunkel und hellbraun bis weiß, so dass dem Betrachter der Eindruck eines tatsächlichen Waldes suggeriert wird. Zwischen den Stämmen und den grünen Zweigen der Laubbäume blitzt ein blauer Himmel durch, die Schlieren weißer Wolken heben sich ab. „Es mussten ordentlich Bäume gemalt werden, damit die Bühne Tiefe bekommt“, sagt Anne Petershagen. Ein Holzklotz auf der Lichtung neben dem stillen Örtchen bietet ihr eine Sitzgelegenheit. Sie hat sich bereits für die Probe ausstaffiert. „Ich spiele Erna Tellkamp, die Frau unter der Brücke“, erzählt die 70-Jährige verschmitzt.

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Seit mehr als zehn Jahren wirkt Anne Petershagen nun bei der Theatergruppe mit, seit sieben Jahren steht sie mittlerweile auch auf der Bühne. „Die Kulissen male ich gerne“, merkt sie an. Sie verwende meist Abtön- und Binderfarbe, übermale auch schon mal ältere Kulissen, die auf einem kleinen Boden bei der Bühne gelagert werden. Für Ornamente würde sie hin und wieder Schablonen verwenden, je nach Bühnenbild und Handlung auch einfach nur Tapete. „Man kann halt viel machen“, merkt sie an.

Onkel war Aquarellmaler

Das Künstlerische in den Genen stamme wohl von ihrem Onkel Heinrich Höpken, einem Aquarellmaler aus Wapelergroden, fährt sie fort. Und den Blick für die Proportionen habe sie sich bei ihrer Ausbildung in Oldenburg geschärft. Als Erzieherin im Schweier Kindergarten, sie wurde im Februar 2003 nach rund 30 Jahren pensioniert, lehrte sie den Mädchen und Jungen im Atelier auch freies Gestalten. Es sei wichtig, im Leben kreativ zu sein, betont Anne Petershagen, die in Norderschwei wohnt.

Es ist eine plattdeutsche Inszenierung aus der Feder von Helmut Schmidt, die am 13. Januar um 20 Uhr Premiere feiert in der Gaststätte Kiek mol rin. Dann wird Anne Petershagen in ihrem Element sein. Denn Plattdeutsch spreche sie von Zuhause aus, wie sie verrät. Und weil sie eine leidenschaftliche Plattsnackerin ist, leitet sie an der Grundschule in Schwei eine Plattdeutsch AG. Als Erna Tellkamp, es handelt sich bei dieser Figur um eine obdachlose Teilnehmerin an einer fragwürdigen Fernsehschau, wird sie für Chaos unter den Campen sorgen.

Ungewöhnliche Spiele und eine Woche voller Entbehrungen stehen vor sechs Kandidaten. Der Sieger erhält eine Million Euro, die er zur Hälfte ans Dorf abführen muss. Spannungen und Streitereien sind programmiert. In seinem 40. Bühnenjahr führt Hans-Hermann Wunderlich Regie bei dieser Komödie.

  Weitere Abendvorstellungen sind für den 18., 20., 25. und 27. Januar jeweils ab 20 Uhr geplant. Dazu kommen zwei Nachmittagsvorstellungen am 22. und 29. Januar ab 15 Uhr, bei denen Kaffee und Kuchen serviert werden. Eintrittskarten gibt es in der Gaststätte sowie bei der Bäckerei Thorben zur Horst in Alse und im Bücher- und Schreibwareneck von Manuela Manzke in Rodenkirchen.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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