• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Mit einfachem Rezept zum Erfolg

24.04.2017

Brake Stimmung aufbauen und kurz vor Ende das Sitzkonzert in ein Stehkonzert verwandeln. Am Samstag begeisterte der ehemalige Genesis- und Stiltskin-Sänger Ray Wilson mehr als 250 Zuhörer auf der BBZ-Bühne. Das Rezept für die Begeisterung ist einfach: Eigene Lieder, Coverversionen und eine gut aufeinander eingespielte Band. Das Konzert gehörte zur Reihe „CTB on tour“, welches Norbert Ostendorf während der Umbauarbeiten des Central­theaters organisiert.

„Follow me, follow you“, „That’s all“, „Land of confusion“: Kaum ein Genesis-Gassenhauer fehlte beim Auftritt von Ray Wilson. Obgleich der Auftritt kein reines „Genesis classics“-Konzert war und die Zeit von Wilson als Sänger der britischen Band eher überschaubar war, kommen die aus der Ära Gabriel oder Collins stammenden Lieder beim Publikum immer wieder gut an. Die Gäste, die bei den von Wilson stammenden Stücken wie „Propaganda Man“ oder „Goodbye Baby Blue“ mitsingen konnten, war am Samstag indes schon weniger.

Der Begeisterung des Publikums tat dies allerdings keinen Abbruch. Schon zu Beginn wurde Wilson, der zum festen Kader der von Norbert Ostendorf gebuchten Künstler gehört, mit begeistertem Applaus empfangen. Vorschuss-Lorbeeren, die sich Ray Wilson und seine Band, zu der auch sein Bruder Steve Wilson gehört, im Laufe des Abends durchaus verdienten.

So waren es unter anderem die Soli der Bandmitglieder, die immer wieder für begeisterten Applaus sorgten. Aber auch im Zusammenspiel harmonieren Wilson und seine sechs Mitmusiker bis zur letzten Note. Dies wurde vor allem bei „The Dividing Line“ deutlich, welches aus dem einzigen Genesis-Album mit Ray Wilson als Leadsänger stammt. Das stark an die Prog-Rock-Zeit von Genesis angelehnte Stück bot, gerade durch seine langen Instrumental-Passagen, definitiv einen der musikalischen Höhepunkte des Abends.

Von den Plätzen riss es das Publikum bei Peter Gabriels „Solsbury Hill“, das Gabriel kurz nach dem Verlassen von Genesis schrieb und veröffentlichte. Viel Lust, sich wieder zu setzen, hatte das Publikum kurz vor Ende des Konzerts nicht – und so wurden die letzten Lieder zur andauernden stehenden Ovation.

Dass Ray Wilson bei so viel Begeisterung seitens des Publikums gerne wiederkommen wird, steht außer Frage. „Ruf mich an und ich spiele wieder, dann hoffentlich wieder im Centraltheater“, habe Ray in der Pause zu ihm gesagt, berichtet Norbert Ostendorf.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2154
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.