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KONZERT: Mitreißender Gesang bei klanglicher Homogenität

25.05.2005

RODENKIRCHEN RODENKIRCHEN - „Gospel meets Jazz“ – unter diesem griffigen Titel boten der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Rodenkirchen und der Jazz- und Popchor „Take it easy“ der Musikschule Wesermarsch spannendes und mitreißendes Konzert in der Rodenkircher St.-Matthäus-Kirche.

Möglich machte dies Angela Giampietro. Impulsiv und mitreißend, so Pastor Werner Könitz, leitet sie den Rodenkicher Gospelchor erst seit den vergangenen Sommerferien und den Jazzchor seit dem Frühjahr 2004. Auch wenn die Stilrichtung beider Chöre eine andere ist, war ihre Handschrift bei beiden Chören eindeutig zu erkennen, denn beide Chöre sangen mit Freude, gutem Gesamtklang und überzeugender Intonation.

Gerade die von den 14 Frauen lebendig und mit viel Bewegung vorgetragenen Gospels luden zum Mitklatschen ein. Ihr Repertoire bestand nicht aus den meist üblichen bekannten Gospelhits, sondern eher aus meist unbekannten, deshalb unverbrauchten Titeln dieses Genres, wie zum Beispiel „Good news“, „Heaven is a wonderful place“ oder“ I will call about the lord“.

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„Take it easy“ dagegen, sang mit schönen Jazzklängen auch Evergreens, wie das allseits bekannte „Moonriver“ oder „Whereever you are“. Das Paradestück von Edith Piaf „No, je ne regrette rien“ gekonnt gesungen von Ellen Reim, leider aber durch die Gesangsanlage nicht optimal verstärkt, stand hier ebenso auf dem Programm wie das temperamentvolle „I get around“.

Gemeinsam gesungene Lieder zeigten eine klangliche Homogenität, die auf die gute Einstudierung beider Chöre zurückzuführen ist. So ergaben sich musikalische Highlights, wie zum Beispiel das von dem Rodenkircher Gospelchor begleitete eindrucksvolle Solo des Jazzchoristen Elmar Berger bei dem sehr rhythmisch vorgetragenen „I like it“.

Nach circa eineinhalbstündigem abwechslungsreichem Programm in lockerer Atmosphäre stand das Publikum applaudierend beim Ausgang der beiden singenden Chöre auf beiden Seiten des Kirchenganges.

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