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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Mitreißender Tribut an die große Whitney

18.04.2017

Nordenham 2012 verstarb Whitney Houston 48-jährig. Das Ensemble von Reset Production erweckte ihre Musik am Ostersonnabend in der Stadthalle Friedeburg mit einer überzeugenden und überaus komplexen Bühnenshow wieder zum Leben.

Im Zentrum des Abends stand Nya King, die in Simbabwe geborene und in London lebende Sängerin, der es mühelos gelang, die unglaubliche Stimmgewalt Whitney Houstons mit einer fantastischen Bühnenpräsenz zu verbinden. Ob als balladensingende Diva oder als tanzende und inspirierende Disco-Queen – sie war der Stern des Abends, um den alle anderen kreisten, war die Seele des Programms, die das Publikum ansprach. Nya Kings wunderschöne Stimme betörte mit den zartesten Tönen, um sich nur kurze Zeit später äußerst fetzig in unfassbare Höhen aufzuschwingen.

Stürmischer Applaus

Ohne Umwege verwandelten Nya King und ihrer Mitakteure die eher nüchterne Stadthalle in einen glamourösen Konzertsaal. Sie vereinnahmten die Sinne des Publikums und veranlassten es wieder und wieder zu stürmischem Applaus. Bis schließlich fast alle 200 Gäste bei den letzten beiden Liedern standen, tanzten und mitsangen.

Die über 150 Minuten lange Show war so kurzweilig, dass nicht wenige Gäste am Ende erstaunt auf ihre Uhren blickten. Klar, dass es eine lange Schlange gab, als sich die Darsteller zur Autogrammstunde darboten.

Basis einer so erfolgreichen Show ist – neben dem Star – die Band. Sie war rund um die Bühne aufgestellt. Links als erster Herbie H. Hart, der mehrfach Szenenapplaus für seine ausgezeichneten Saxofonsoli erhielt und das zweite Keyboard bediente. An den Drums sorgte Stan Neufeld für den richtigen Groove, bestens unterstützt vom E-Bassisten Fabian Werner. Auf der rechten Bühnenseite stand Gitarrist Sebastian Jung neben Jonas Kampe, dem Haupt-Keyboarder und muskalischen Direktor des Abends, der eine komplexe Aufgabe zu bewältigen hatte.

Viele Stücke Whitney Houstons sind mehrstimmig, Duettpartner und Chor werden also dringend benötigt. Für diese Aufgaben standen Nya King drei exzellente Gesangspartner zur Seite: Denita Lawan Asberry, Jules Matberg und Martin Holtgreve. Überzeugend übernahmen sie die Gesangsparts von Mariah Carey, George Michael und anderen ehemaligen Partnern Whitney Houstons. Einfühlsam und gekonnt füllten sie den Background.

Bei den vielen fetzigen und tanzbaren Titeln der großen Sängerin bereicherten vier Tänzer das Bühnengeschehen, die mit ihren mitunter akrobatischen Einlagen großen Eindruck machten: Ramona Helder, Fiona Kiara, Anderson Piheiro da Silva und Kai Immanuel Alonzo Braithwaite.

Neben einer professionellen Lichtshow gehörten auch drei Gitter zur Ausstattung, auf die Hintergrundbilder oder Fotos projiziert wurden – zum Beispiel, um an George Michael und vor allem an die echte Whitney oder an den Film „Bodyguard zu erinnern. Bei all dem Aufwand boten sich ständig neue optische Reize, die die Wirkung der Musik nur verstärkten.

Staunen und genießen

Das gesamte Programm war bis ins Detail sorgfältig durchgeplant und choreographiert. Ständig wechselten Sänger und Tänzer ihre Kostüme, um zu den Songs passende Rollen einzunehmen. Für das reibungslose Gelingen dieser planerischen Herkulesaufgabe war Till Nau als Choreograph und Regisseur verantwortlich.

Das Publikum staunte, genoss und ging immer mehr mit. Insgesamt wurden 32 Songs vom Gospel über Whitney Houstons diverse Hits bis zu den großartigen Filmmusik-Klassikern dargeboten, mitunter als Mini-Medleys im Zweierpack, meist aber in großem Stil. Von „I’m every woman“ und „I wanna dance with somebody“ bis hin zu „One moment in time“ und dem „Bodyguard“-Hit „I Will always love you“ reichte der Tribut eines großartigen Ensembles an eine großartige und leider viel zu früh verstorbene Sängerin.

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