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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Diakonie: Modische Beratung gehört fest dazu

26.03.2011

BERNE Es gibt viel zu tun: Gut gefüllte blaue Säcke stehen in den gemütlichen Räumen der Berner Kleiderkammer.

Annedore Janßen, Dietlind Meinders, Irmgard Vogt und Anasta Srikandarasa sind mit dem Auspacken und Sortieren von Kleidung, Bettwäsche und Tischdecken beschäftigt. „Die hier ist doch sehr schön“, sagt Meinders und hält eine Fleecejacke gegen das Licht. „Wir vermitteln hier nur Sachen, die noch sehr gut in Schuss sind“, erklärt Annedore Janßen. Was übrig bleibt, wird an andere Hilfsorganisationen weitervermittelt. „Das Angebot hier ist sehr gut, die Kleidung ist von besserer Qualität als in manchem Discounter“, wirft Pastor Thomas Ehlert ein, der auf eine Tasse Tee vorbeischaut. Denn die Kleiderkammer liegt gleich gegenüber vom Pfarrhaus am Kirchhof. Und eine Kanne Tee steht bei den vier Frauen immer auf dem Tisch. „Wenn viel los ist, trinken wir ihn eben erst um halb fünf“, schmunzelt Annedore Janßen.

Seit 1988 betreiben die Frauen die Kleiderkammer. Erst gemeinsam mit dem Roten Kreuz, nun mit der Diakonie. Die Kirchengemeinde stellt die Räume zur Verfügung, die Nebenkosten werden soweit wie möglich selbst getragen.

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„Das Angebot wird gut angenommen“, können die engagierten Frauen berichten. Es kämen vor allem Kunden aus der Umgebung. Viel los ist vor allem zum Wechsel der Jahreszeiten, so wie jetzt im Frühling. „Manche Kunden wissen genau, was sie wollen, andere kommen zum Stöbern. Ein bisschen wie auf einem Flohmarkt“, erklärt Annedore Janßen.

Gern geben die vier Frauen, die an beiden Öffnungstagen meistens alle da sind, auch modische Tipps. Doch nicht nur Kleidung zum kleinen Preis findet sich in den Räumen. Auch Geschirr, Kinderwägen oder Federbetten sind von Zeit zu Zeit im Sortiment.

Ein Ärgernis ist für die Frauen, wenn die Kleidersäcke nicht während der Öffnungszeiten der Einrichtung abgegeben werden, sondern einfach vor die Tür gestellt. Oder einfach in den Flur geworfen, was auch schon geschehen ist. „Man sollte den Ehrenamtlichen so wenig Arbeit wie möglich machen“, findet Thomas Ehlert.

Die Berner Kleiderkammer ist immer montags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr für jeden geöffnet.

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