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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Lesung: Mörderisch gute Kartoffel-Geschichten

11.10.2011

ELSFLETH Eine sahnige Kartoffelsuppe, ein kalorienreiches Gratin, knusprige Bratkartoffeln oder ein locker-flockiges Püree – das klingt und schmeckt lecker. Aber die tolle Knolle hat noch eine weitere Variation: „Nachtschattengewächs“ – das klingt eher düster und geheimnisvoll.

Den literarischen Herbstschmaus mit Risiken und Nebenwirkungen tischte am vergangenen Wochenende auf Einladung des Elsflether Kulturvereins das Schriftsteller-Ehepaar Marita und Jürgen Alberts im Heye-Saal auf.

Allerdings nicht ohne sich vorher abzusichern und eventuelle Mordanklagen gleich im Kartoffelkeim zu ersticken. Einige düstere Zeitgenossen mischen nämlich ihrem Kartoffelgericht eine lebensverkürzende Zutat bei, dann werden „Arsen und Kartöffelchen“ aufgetischt und schon liegt eine Leiche im Kartoffelkeller.

Jürgen Alberts’ Rat an das noch vergnügte Publikum: „Falls heute Abend einer von Ihnen auf der Strecke bleibt, lieber vorher mal durchzählen“. Auch die Vorsitzende des Kulturvereins, Renate Detje, riet, ihr selbstgekochtes Kartoffelsüppchen in der Pause auf eigene Verantwortung zu verkosten.

Alle Gäste haben diesen Abend dennoch ohne größere Schäden überlebt, allerdings erwiesen sich die mörderischen Kurzkrimis rund um die Kartoffel und Co. als gnadenlos gezielte Anschläge auf das Zwerchfell.

Die Idee, eine Anthologie über kulinarisch-köstliche Kartoffelmorde herauszugeben, kam den beiden Krimi-Experten vor fünf Jahren bei einem Kartoffelkrimiwettbewerb.

Marita Alberts: „Wir haben uns durch 327 Textbeiträge gewühlt und schließlich 30 Geschichten verschiedener Autoren ausgewählt. Das Vorwort schrieb Deutschlands Krimikönigin Ingrid Noll. Bei unseren Recherchen haben wir erschüttert festgestellt, dass viele Frauen sich wünschten, ihre Männer mit einem Kartoffelgericht umzubringen.“

Wie das funktionieren kann, wird im Taschenbuch „Arsen und Kartöffelchen“ verraten. Dort gibt es Antworten auf die Fragen nach „Sieglindes finsterem Geheimnis“, und nach dem Verbleib der „Leiche im Kartoffelkeller“. Wer brachte die Kartoffelkönigin um und warum lagen neben der Leiche kalte Pommes Frites?

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