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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Munteres Verwechselspiel in drei Akten

13.03.2015

Friedrich-August-Hütte Männer in Frauenkleidern, ein dementer Doktor und viele Verwechslungen verspricht der Schwank „Twee Fronnslüüd to veel“ von Andreas Baumgartner. Ins Plattdeutsche übersetzt wurde der Dreiakter von Jan Harjes. Premiere hatte die Inszenierung der Niederdeutschen Bühne Nordenham (Regie: Torben Heinen, Regieassistenz: Brigitte Haase) am Mittwochabend vor fast ausverkauften Reihen im Kasino Friedrich-August-Hütte.

Detaillierte Kulisse

An Kulisse wird nicht gespart. Bis ins Detail ist der Empfangsraum der Pension Waldesruh nachgebaut worden: ob Rezeption, Kleiderständer, Sitzecke oder Abstellraum – kein Requisit bleibt ungenutzt. Auf Lichtspielchen wird bewusst verzichtet, auch Musik wird nur spärlich – aber passend – eingesetzt. Die Inszenierung lebt von den glaubwürdigen Darstellern, dem Wortwitz und den schönen Kostümen.

Weitere Aufführungen

finden an folgenden Tagen statt: Freitag, 13. März, 20 Uhr; Sonntag 15. März, 16 Uhr; Donnerstag, 19. März, 20 Uhr; Freitag, 20. März, 20 Uhr; Sonnabend, 21. März, 16 Uhr; Sonntag, 22. März, 16 Uhr; Donnerstag, 26. März, 20 Uhr; Freitag, 27. März, 20 Uhr und Sonnabend, 28. März, 16 Uhr. Karten gibt es bei Nordenham Marketing & Touristik unter Telefon  936 40.

Schmunzeln ist ausdrücklich erlaubt, wenn Rudolf Keller (Torben Heinen) im Blümchenkleid, mit Frauenperücke und Handtäschchen über die Bühne huscht und mit verstellter Stimme den Portier anspricht. Immer wieder für Chaos sorgen indes Ingo Laddach als Konrad Keller – ebenfalls in Frauenkleidern – und der demente Doktor Fischer (Udo Rohde). Letzterer verirrt sich schon mal in das falsche Zimmer, was wiederum den Unmut der eitlen Frau Bobeck (Renate Brüggemann) hervorruft, die ihn in ihrer Badewanne vorfindet.

Zu allem Überfluss verliebt sich das Zimmermädchen Kathi (Christina Eilers) in Konrad Keller und Doktor Fischer wird von Frau Grünlich (Dagmar Reins) kurzerhand zum Heiratsschwindler erklärt. Als auch noch Konrad Kellers Mutter Barbara (Christel Barre) auftaucht, ist das Chaos perfekt. Jederzeit gefasst bleibt hingegen die strenge Pensions-Chefin Frau Kuhlmann (Melanie Ruprecht). Bemerkenswert: Obwohl einige Darsteller zum ersten Mal auf der Bühne stehen und Plattdeutsch sprechen, sind alle textsicher. Die Szenen und Übergänge sind immer flüssig.

Nach knapp zwei Stunden mit Pause ist alles vorbei – natürlich mit einem glücklichen Ende – begleitet von viel Applaus. Ein sichtlich zufriedener Bühnenleiter Rolf Puhl überreicht dem Team Blumen als Dankeschön. Er selbst bekommt ein plattdeutsches Geburtstagsständchen vom Publikum spendiert.

Ein Geburtstagslied

Ein schöneres Geschenk als eine geglückte Premiere konnte sich Rolf Puhl wohl kaum wünschen.


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Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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