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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Bildung: Museen werden zum Lernort

27.01.2015

Fedderwardersiel Obwohl das Nationalparkhaus/Museum in Fedderwardersiel noch bis zum 31. Januar geschlossen ist, geht es dort in dieser Woche recht quirlig zu. Dafür sorgen rund 500 Kinder aus Grundschulen in der Wesermarsch. Sie informieren sich anlässlich der vom Museumsverbund Wesermarsch zum 9. Male veranstalteten Museumstage über das Angebot der Einrichtung am Fedderwardersieler Kutterhafen.

Von Montag bis Donnerstag besuchen insgesamt knapp 1300 Schüler aus 75 Klassen von 28 Grund- und Förderschulen in der Wesermarsch die sechs Museen im Landkreis. Mit rund 500 Teilnehmern aus über 30 Klassen ist das Nationalparkhaus/Museum in Fedderwardersiel am stärksten frequentiert.

Die Bewältigung dieser großen Besucherzahl sei nur dank der Hilfe der Butjenter Gästeführer möglich, erläuterte Dr. Anika Seyfferth, Leiterin des Nationalparkhauses/Museums. Betreut werden die jungen Besucher in den fünf Tagen von den Gästeführern Elke Evers, Gisela Bargmann, Renate Knauel, Ellen-Martens-Münzberg, Annegret Martens, Otto Thies und Harm Bruncken.

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Der Besuch im Nationalparkhaus/Museum erfolgt morgens in zwei Abteilungen, wobei die dann jeweils rund 50 Kinder in drei Gruppen aufgeteilt werden. Weil sich die Ausstellung in dem Haus über drei Ebene erstreckt, kommen sich die Gruppen auch nicht ins Gehege.

Durch den Besuch lernen Schüler und auch Lehrkräfte die museumspädagogische Arbeit im Nationalparkhaus/Museum kennen. Sie erfahren, welche Möglichkeiten des aktiven Lernens sich an dem außerschulischen Lernort ergeben. Wie alle Museen des Verbundes bietet auch das Nationalparkhaus/Museum eigens für jede Schulstufe entwickelte Angebote an, deren Lerninhalte auf die Kerncurricula zugeschnitten sind.

In Fedderwardersiel werden lehrplangerechte Veranstaltungen unter anderem zu den Themen Tier- und Pflanzenwelt des Wattenmeers, Deichbau und Siele, Seehunde, Küstenarchäologie, Fischfang und Weltnaturerbe Wattenmeer angeboten.

In diesen Bereiche können die jungen Besuchern während der Museumstage aber nur hineinschnuppern, denn die Besuchszeit reicht nicht für eine intensive Beschäftigung mit dem Thema aus. Anika Seyfferth hofft aber, dass die Schulen durch den Besuch zu einer intensiven Beschäftigung mit einem gewünschten Thema angeregt werden und dazu erneut ins Nationalparkhaus/Museum kommen. Das außerschulische Lernangebot des Hauses werde zwar bereits genutzt, jedoch könnten es mehr Schulklassen sein.

Die Museumstage, die vom Landkreis Wesermarsch gefördert werden, sind eine in Deutschland einmalige Einrichtung und waren in den letzten Jahren sehr erfolgreich. Mit den Museumstagen 2015 werden es über 10 000 Kinder sein, die seit 2007 anlässlich dieser Aktion ein Museum im Landkreis besuchen konnten.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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