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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Visurgen-Shanty-Chor: Musiker mit Leib und Seele

04.03.2015

Elsfleth „Es war eine tolle Zeit und eine gute Zusammenarbeit.” Diese Bilanz zieht Sebastian Westerfeld, dessen „tolle Zeit“ als Chorleiter des Elsflether Visurgen-Shanty-Chores jetzt zu Ende ging.

Den Dirigentenstab hat der 27-jährige Nautikstudent aus Porta Westfalica bereits an seinen Nachfolger Andreas Stasierowski übergeben. Wenn Sebastian Westerfeld in Kürze sein Kapitänspatent erhält, wird er sich nach seinem Studienabschluss am Fachbereich Seefahrt beruflich neu orientieren und Elsfleth wohl verlassen müssen. Sein Amt als Chorleiter hatte Westerfeld „ohne große Bedenken“ im Oktober 2013 übernommen, er sang auch im Elsflether Kirchenchor und in einem Huder Chor. Westerfeld: „Solange ich noch in Elsfleth bin, werde ich nicht als Leiter, sondern als Sänger dem Visurgen-Shanty-Chor erhalten bleiben.“

„Von Beruf bin ich Berufsmusiker“, schmunzelt Andreas Stasierowski, der in Berne die Strings-Musikschule leitet. Aber der 47-Jährige hat noch mehr Talente: Auf Rat der Eltern lernte er als junger Mann zunächst „was Anständiges“ und machte eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur, als Technikkaufmann verschlug es den Deutschen für zwei Jahre zum Autobauer Chrysler nach Detroit. Dort wurde ihm die Möglichkeit eines dualen Studiums, das auch Musik beinhaltete, geboten. „Die Klaviermusik war nicht so mein Ding“, gesteht der Berner Musiklehrer, „aber abends in den Detroiter Kneipen Blues und Rock live auf dem Keyboard zu spielen, das hat richtig Spaß gemacht.“

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Zurück in Deutschland absolvierte Stasierowski an der SAE-School in Hamburg eine Ausbildung zum Tonmeister. Neben seiner Musikschulleitung unterrichtet Stasierowski auch an der Berner Oberschule, am Gymnasium Lemwerder und an einer Delmenhorster Musikschule. Mit einem Anruf des Vorsitzenden der Nautischen Kameradschaft Visurgis, Dirk Werner, entstand im Sommer 2014 der erste Kontakt zum Shanty-Chor. „Nach der Anfrage, ob ich mich als Chorleiter zur Verfügung stellen würde, war ich zunächst über einige Zeit ein stiller Beobachter an den Probenabenden. Mir war schon klar, dass eine Chorleitung mehr bedeutet, als nur Kenntnisse über Musik, Takt und Instrumente zu besitzen“, erzählt Stasierowski, „aber die Chemie stimmte von Anfang an und so habe ich mich vor Weihnachten positiv entschieden.“

Unter dem Motto „Musik und Singen soll vor allem Spaß machen“ will Stasierowski das Repertoire mit neuen Liedern und Shantys erweitern und auch einige choreographische Einflüsse in die Auftritte einfügen. Seinen ersten öffentlichen Auftritt als Chorleiter hat Stasierowski am Montag, 9. März, bei der Erstsemesterbegrüßung in der „Kogge“, dann folgt am Sonnabend, 14. März, der Festkommers zum Stiftungsfest der Nautischen Kameradschaft Visurgis.

Der Chor probt montags von 18.30 Uhr bis 19.45 Uhr im evangelischen Kindergarten. Neue Sängerinnen, Sänger und Musiker sind jederzeit willkommen.

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