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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Reisen: Nach der Schule auf Europa-Expedition

14.03.2017

Nordenham Einfach mal weg. Raus aus Deutschland. Vielleicht das ein oder andere Abenteuer erleben. Warum auch nicht? Wir haben doch jetzt viel Zeit, sind jung und wollen was von der Welt sehen. Die Schule haben wir beendet und es wird Zeit, neue Kulturen und Menschen kennenzulernen. Das war unser Plan, als wir uns entschlossen, eine große Europareise zu unternehmen.

Doch wer sind wir eigentlich? Wir sind Tarek Larisch und Elias Zehl – beide 20 Jahre alt und aus Nordenham.

Sport und Musik

In Nordenham verbrachten wir unser Leben auf unterschiedliche Weise. Tarek wuchs in Blexen auf und später nach Nordenham zog, wo er zuletzt das Gymnasium besuchte. Seine Freizeit verbrachte er am liebsten im Handballverein oder mit seinen Freunden – Hauptsache unter Leuten. Nachdem Tarek im vergangenen Jahr die Schule abgeschlossen hatte, wollte er Reisen unternehmen, um „die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen“.

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Elias verbrachte seine Kindheit in Ellwürden/Abbehausen. Die Musik spielt für ihn eine ganz besondere Rolle. Schon früh begann er, mit Kochlöffeln auf Töpfen zu trommeln. Außer an dem Equipment hat sich daran bis heute nicht viel verändert. Für ihn war klar, dass er früher oder später andere Länder bereisen wird, sobald sich dafür die Möglichkeit eröffnet. Nach dem Abschluss am Gymnasium Nordenham, sollte sich endlich genügend Zeit dafür bieten. Für ihn ist es spannend und reizvoll, „einen Einblick in andere Kulturen“ zu bekommen.

Für die Reise zusammengeschlossen haben wir uns auf einer Party vor dem Fons­stock-Festival 2016. Wir waren schon vorher befreundet, aber dann stellten wir fest, dass wir beide einen ähnlichen Plan für das Jahr nach dem Schulabschluss hatten.

Nun sind wir bereits seit etwa sechs Monaten unterwegs und möchten von unseren Erlebnissen berichten, um damit vielleicht sogar auch andere Leute zu motivieren, sich selbst auf ein kleines oder großes Abenteuer zu begeben.

Zu unserer ersten Station brachen wir im September auf: La Palma. Eine auf den ersten Blick kleine, unscheinbare Insel der Kanaren. Doch sie ist nicht nur für die Überbrückung kalter Wintertage geeignet. Ihren Namen „La isla bonita“ trägt sie zurecht, wie wir finden. Es gibt schöne Strände mit schwarzem Sand, im Südwesten karge, schroffe Felslandschaften vulkanischen Ursprungs, den „Roque de los muchachos“, etwa 2500 Meter über dem Meeresspiegel, und viel Grün im Nord-und mittleren Osten.

Bevor wir jedoch die spanische Insel für uns entdecken konnten, mussten wir arbeiten. Wir halfen einem älteren, netten Pärchen, das aus Deutschland stammt, bei verschiedenen Arbeiten am Haus. Im Gegenzug bekamen wir Verpflegung, eine Unterkunft und die Möglichkeit, mit ihnen die Insel zu erkunden.

Eckhard lebt schon 20 Jahre auf La Palma. Seine Claudia folgte ihm vor sieben Jahren. Es ist ein schönes Leben hier. Auch, wenn es nicht immer so ruhig ist, wie es zunächst den Anschein hat. Die Palmeros feiern gerne und viel. Der christliche Glaube spielt dabei eine zentrale Rolle. Es werden alle möglichen Heiligen gefeiert – neben anderen traditionellen Festen. Damit die Palmeros sich von den Festen erholen können, wird jeder Feiertag der auf das Wochenende fällt, am Montag nachgeholt. Für uns galt das leider nicht. Wir hätten uns aber trotzdem mit diesem Lebensstil anfreunden können.

Immer wieder Feuerwerk

Auch an das gelegentliche Zusammenzucken gewöhnten wir uns ziemlich schnell. Es besteht eine Fabrik für Knall- und Feuerwerkskörper auf La Palma. Eigentlich ist es nicht erlaubt ist, die Böller einfach anzuzünden. Da auf der kleinen Insel aber fast jeder jemanden kennt, der in dieser Fabrik arbeitet, gibt es immer wieder Knallereien.

Eine besondere Attraktion auf La Palma ist die Piratenbucht. Dazu gehört eine abgeschiedene, in den Fels gemeißelte Ansammlung von Häuschen. Sie befindet sich in der Nähe der Stadt Tijarafe und ist ein Geheimtipp unserer Gastgeber. Ob die Häuser tatsächlich von Piraten genutzt wurden, wissen wir nicht. Jedenfalls wirkt der Ort magisch. Lautes Brechen der Wellen in der Bucht, kaum eine Menschenseele und ein toller Ausblick auf den Atlantischen Ozean. Wir waren sofort begeistert.

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