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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

„Noch viele kleine Schritte zu gehen“

31.01.2014

Nordenham „Wir sind zufrieden, aber noch nicht am Ende. Wir haben noch viele kleine Schritte zu gehen“, bilanzierte Albert Mumme, Vorsitzender des Senioren- und Behindertenbeirates Nordenham, am Mittwoch. „Wir können viele kleine Erfolge verbuchen, die vielleicht nicht jedem auffallen, für behinderte Menschen aber eine Erleichterung bringen“, sagte Albert Mumme weiter.

So hätte die Stadt inzwischen die Bordsteine an Bushaltestellen erhöht, was beispielsweise Rollstuhlfahrern das Einsteigen erleichtere, erklärte der Vorsitzende. Auch auf die regelmäßige Kontrolle von Behindertenparkplätzen oder die Einhaltung der Vorschrift, Ladeneingänge barrierefrei zu gestalten, habe der Beirat ein Auge.

Gegründet wurde der Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Nordenham 2010. Fünf Mitglieder gehören dem Beirat an. Seine Aufgabe ist, die Lebensbedingungen für Senioren und Behinderte zu verbessern. „Wir sind die Verbindung zwischen Stadt, Rat und den Bürgern“, erklärt Albert Mumme.

Gute Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit mit der Stadt sei sehr gut. „Dort wird alles getan, dass die Dinge auch umgesetzt werden. Wir sind ein gutes Team und versuchen, gemeinsam nach Lösungen zu suchen“, berichtet Albert Mumme.

Ein großes Problem in der gesamten Wesermarsch sei jedoch nach wie vor das barrierefreie Wohnen. „Die Gemeinnützige Nordenhamer Siedlungsgesellschaft versucht mit den vorhandenen Mitteln Wohnungen bereitzustellen, aber natürlich gibt es immer finanzielle Grenzen“, sagt der Beiratsvorsitzende. Ein weiteres Problem sieht er in den Bahnhöfen. „Bisher ist kein Bahnhof barrierefrei“, sagt Albert Mumme.

Die Mitglieder des Senioren- und Behindertenbeirats sind immer offen für Anregungen der Bürger, betont Albert Mumme außerdem. „Wir können nicht überall sein, deshalb ist es wichtig, dass wir mit den Menschen sprechen und von ihnen auch Probleme mitgeteilt bekommen“, sagt der Vorsitzende.

Spezielles Leseangebot

Auf Initiative von Beiratsmitglied Helga Drees besuchte der Senioren- und Behindertenbeirat am Mittwoch die Stadtbibliothek Nordenham. Dort informierten sich die Mitglieder über spezielle Angebote für Senioren und Menschen mit Behinderungen.

Ulrike Schönherr von der Stadtbücherei stellte einige Exemplare vor. Für Menschen mit Lese-, Schreib- oder Lernbehinderungen gebe es eine Reihe von Büchern im Sortiment. „Sie sind in einer leichten, aber nicht platten Sprache geschrieben und enthalten am Ende ein Glossar, in dem Begriffe erklärt werden.

Für ältere Leser hat die Bücherei von besonders beliebten Titeln häufig auch Ausgaben im Großdruck im Sortiment. Sie seien besonders hilfreich, wenn die Augen schlechter werden, aber die Senioren selbst lesen möchten. Auch Hörbücher seien für ältere Kunden sehr praktisch, sagt Ulrike Schönherr.

Bücher für die Seniorenbegleitung mit kurzen Geschichten zum Vorlesen oder zu zeitgeschichtlichen Themen wecken oft Erinnerungen. Auch Beschäftigungsbücher wie Kreatives Gestalten sind im Sortiment. Diese Bücher sind mit einer speziellen Signatur versehen, auf der ein Schaukelstuhl abgebildet ist.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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