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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Abschied: Gutes tun und Spatzen pfeifen lassen

07.12.2018

Nordenham Diese Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus Nordenham war für Claudia Redmer mit ganz seltsamen Gefühlen behaftet, wie sie bekannte. Denn sie musste am Donnerstag ausnahmsweise „machen lassen“, ohne selbst mitzuarbeiten. Grund: Dies war die Feier zu ihrer Verabschiedung.

Elf Jahre und acht Monate hat die heute 52-Jährige das Mehrgenerationenhaus an der Viktoriastraße geleitet. Am 1. Januar startet die Nordenhamerin beruflich neu: im Haus Christa in Stollhamm in der Eingliederungshilfe für Frauen und Männer mit seelischen Behinderungen.

Viele ehrenamtlich Tätige

Das Mehrgenerationenhaus wird getragen vom Caritasverband im Landkreis Wesermarsch, hat vier hauptamtliche und – auch zeitweise Aktivitäten mitgezählt – etwa 50 ehrenamtliche Mitarbeiter.

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Nach den Worten von Ludger Abeln, Vorsitzender des Kreiscaritasverbandes, hat Claudia Redmer sowohl „vorneweg“ agiert, um das Haus voranzubringen, als auch „hinten“, um anzuschieben und ebenso „an der Seite“, um zu korrigieren. Dabei habe sie die unterschiedlichen Gruppen und Akteure im Mehrgenerationenhaus immer wieder zusammengeführt.

Für die katholische St.-Willehad-Gemeinde Nordenham dankte Pfarrer Karl Jasbinschek. Claudia Redmer habe mit ihrer fröhlichen und offenen Art Hilfesuchenden tatkräftig und sachgerecht geholfen. Auf ihr Wirken treffe der Leitspruch des Heiligen Don Bosco (1815-1888) zu: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!“

Nordenhams Bürgermeister Carsten Seyfarth dankte für die menschlich sehr angenehme Zusammenarbeit mit der Stadt. Er habe diese Kooperation auch persönlich als bereichernd empfunden. Claudia Redmer habe dem Mehrgenerationenhaus ihren Stempel aufgedrückt. „Inzwischen ist das Haus fest im Bewusstsein der Nordenhamer verankert und ein fester Anlaufpunkt für Menschen.“

Zwei Paten

Das Mehrgenerationenhaus hat zwei Paten, die auch für Unterstützung von Unternehmen sorgen: Bärbel Stührenberg und Dr. Rainer Menge. Claudia Redmer habe sich mit ganzem Herzen engagiert und sei „die Mutter des Ganzen“ gewesen, lobte und dankte Rainer Menge.

In ihren Dankesworten sagte Claudia Redmer, das Mehrgenerationenhaus habe ähnlich wie eine Blumenwiese eine wunderschöne Vielfalt. Sie habe hier viele einzigartige Momente erlebt und sei allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, allen Besuchern und Kooperations- und Netzwerkpartnern sehr dankbar.

Ihre Nachfolge hat Dr. Welf-Gerrit Otto angetreten. Der 41-Jährige sagte, er möchte weiterführen, was Claudia Redmer aufgebaut hat, und bitte darum, auf ihn zuzukommen und gemeinsam anzupacken. Welf-Gerrit Otto wohnt in Brake. Er hat in Marburg, Freiburg und Belfast Kulturwissenschaften, Soziologie, Musikwissenschaften, Archäologie und Völkerkunde studiert. Anschließend hat er an verschiedenen Museen, Universitäten und Kultureinrichtungen gearbeitet.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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