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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Glaube: Sie setzen Zeichen gegen Kinderarbeit

28.12.2017

Nordenham /Butjadingen /Stadland „Das ist eine ganz tolle Aktion für Kinder, weil sie Freude daran haben und sich selbst engagieren können. Diese Gemeinschaft ist schön und macht einfach Spaß“, sagt Sonja Neff. Die Burhaverin ist Mitglied der katholischen Kirchengemeinde St. Willehad Nordenham. Gemeinsam mit Gemeindemitglied Nicole Patzelt aus Nordenham und Diakon Christoph Richter bereitet sie die Sternsingeraktion 2018 in der nördlichen Wesermarsch vor. Zur katholischen Willehad-Gemeinde Nordenham gehören auch Butjadingen und Stadland.

Mehr als im Vorjahr

Im Vergleich zum Vorjahr machen diesmal mehr Kinder mit: nicht 30, sondern mehr als 40 im Alter von sechs bis 15 Jahren. Diakon Christoph Richter führt das auf die Regelmäßigkeit der Familiengottesdienste zurück. Zudem sei die Sternsingeraktion für Kommunionkinder ein Höhepunkt in den Ferien.

19 der 20 Kinder, die sich auf den ersten Empfang der Kommunion vorbereiten, machen bei der Aktion mit. Zur Erläuterung: Kommunion ist der Empfang der geheiligten Gaben von Brot und Wein, die den Leib und das Blut Christi repräsentieren.

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Weitere Besuche am 6. Januar möglich

Ausgesendet werden die Sternsinger in der nördlichen Wesermarsch am Samstag, 6. Januar, nach zwei Gottesdiensten, die jeweils ab 9 Uhr in der Willehad-Kirche in Nordenham und der Herz-Mariä-Kirche in Burhave stattfinden.

Wer einen Besuch der Sternsinger wünscht, kann sich noch bis zum Abend des Neujahrstages in Listen eintragen, die bis dahin in den katholischen Kirchen in Nordenham, Burhave und Rodenkirchen ausliegen.

Die Sternsinger werden am Samstag, 6. Januar, bei Haushalten in der nördlichen Wesermarsch ein schönes Zeichen setzen. Sie verkünden die Geburt Christi und bringen den Segen Gottes für das neue Jahr. Dabei sammeln sie Spenden für Projekte, die in der ganzen Welt Kindern in Not helfen sollen. Das bundesweite Motto der Sternsingeraktion 2018 heißt: „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“

„Wir rechnen damit, am 6. Januar etwa 120 Haushalte in der nördlichen Wesermarsch zu besuchen – von Langwarden im Norden bis Morgenland, Seefeld und Reitland im Süden“, sagt Diakon Christoph Richter. Noch können sich weitere melden, die einen Besuch der Sternsinger wünschen (siehe Infokasten).

„Motiviert worden sind die Kinder auch durch den Film mit dem Reporter der Kindersendung ’Willi will’s wissen’“, sagt Diakon Christoph Richter. Als Reporter hat Willi Weitzel für die Sternsinger in Indien Kinder getroffen, die täglich von klein auf arbeiten müssen, oft unter ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen. Einige haben noch nie eine Schule besucht, etwa weil sie von morgens bis abends Glasringe zusammenlöten müssen, aus denen billiger Modeschmuck entsteht.

Nicole Patzelt hat bereits in den beiden Vorjahren geholfen, Kinder auf die Sternsingeraktion vorzubereiten. Die Nordenhamerin sagt: „Es macht Spaß, den Zusammenhalt unter den Kindern zu fördern und zu erleben.“

Die Sternsinger treten als Heilige Drei Könige auf, die das Jesuskind in der Krippe als erste Besucher gesehen und von dieser Erscheinung Gottes in der damaligen Welt berichtet hatten.

Mit Kreide

Bei den Sternsingern geht der Sternträger voran. Es folgen Caspar, Melchior und Balthasar. Sie bringen den Haushalten bei ihren Besuchen den Segen „C+M+B“ mit der Jahreszahl 2018 und schreiben diese Zahlen und Buchstaben mit Kreide an Türen oder bringen einen Aufkleber an. „C+M+B“ ist die lateinische Abkürzung für „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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