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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Darstellendes Spiel: Gänsehaut garantiert im Gymnasium

21.12.2017

Nordenham Dass im Keller des altehrwürdigen Nordenhamer Gymnasiums ein aggressiver und blutrünstiger Arzt junge Menschen unter Drogen setzt und Leichen zersägt und dass im Treppenflur der dubiose Verhaltensforscher Professor Dr. Liechtenstein Frauen einsperrt und sie in den Wahnsinn treibt, wäre vermutlich für immer ein wohlgehütetes Geheimnis geblieben. Ebenso, dass auf dem Dachboden hinter dem Textilraum der Schule zu Halloween drei Jugendliche erstochen wurden und zwei Aids-Forscher in den Naturwissenschaften eine allzu neugierige Geheimagentin erschossen.

Ein Experiment

Natürlich sind diese Schreckensszenarien Hirngespinste, nicht Wirklichkeit. Sie entspringen der regen Fantasie der Mimen des Leistungskurses „Darstellendes Spiel“ des elften Jahrganges. Für Dienstag nach Einbruch der Dunkelheit hatten die 15 Jugendlichen jetzt zu einem ungewöhnlichen Theater-Experiment eingeladen. Eintritt frei, Gänsehaut garantiert.

Seit Schuljahresbeginn bietet das Nordenhamer Gymnasium im Lehrplan erstmals das Unterrichtsfach „Darstellendes Spiel“ als Alternative zu Kunst und Musik an. Eines dieser drei Fächer mussten die Schüler wählen, als sie vom zehnten Schuljahr in die Oberstufe wechselten. Für die frischgebackenen Elftklässler begannen unterrichtsbegleitend auch die Proben für dieses Theater-Experiment.

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Und nicht nur dies: Die Schüler schrieben selbst die Textbücher, führten selbst Regie und suchten sich selbst auch jene Schauplätze aus, die für sie eine besondere Ausstrahlung hatten.

Im Neubau entschieden sie sich für die Wendeltreppe und den Hörsaal, im Altbau für den Dachboden und den Keller. Bei ihrer Arbeit wurden sie professionell von ihrer Kursleiterin Tanja Pautsch begleitet. Das Ensemble, das sich in Anlehnung an eine fiktive Raum-Zeit-Maschine aus der britischen Fernsehserie „Doctor Who“ den Namen „Tardis Theater“ gab, hatte sich für die Proben in vier Arbeitsgruppen aufgeteilt.

Ihnen war die Aufgabe gestellt, ein jeweils zehnminütiges Stück einzuüben. „Ursprünglich hatten wir nicht daran gedacht, die Stücke aufzuführen. Die Ergebnisse der Schüler waren aber so gut, dass es schade gewesen wäre, darauf zu verzichten“, erzählte Tanja Pautsch.

Vier Spielorte

Gesagt, getan. So wurden die Gäste Dienstagabend nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch Lars Grüneisen zunächst ebenfalls in vier Gruppen aufgeteilt. Anschließend besuchte jede Besuchergruppe nacheinander auch alle vier Spielorte.

In der Pause gab es in der Schulstraße O-Saft, Sekt und mehrere Schälchen voller Süßigkeiten, die bei diesem makabren Horror-Szenario als Nervennahrung auch bitter nötig waren. Dass die Zahl ihrer Zuschauer bei etwa 80 überschaubar lag, empfanden die Theatermacher als sehr angenehm, denn mehr als 20 Gäste hätten in den zum Teil extrem engen Spielstätten kaum Platz gefunden.

In den vier Gruppen an den vier Schauplätzen spielten: Lars Grüneisen, Bogdan Kozar, Lena Wunderlich, Lucia Afonso, Kea Rohde, Larissa Müller, Lena Schüler, Lea Meyer, Madeleine Müller, Chris Schellstede, Elena Fehlauer, Hannah Jantzen, Songül Gündogar, Engin Yildiz und Alexander Kuckei.

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