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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Frühjahrskonzert: Mit Schwung in die Sechziger

23.01.2018

Nordenham Die 1960er-Jahre, in denen unter anderem die deutschsprachige Version des Musicals „My Fair Lady“ Premiere hatte, Schlagersänger Bill Ramsey seine größten Erfolge feierte und auch der Beat-Club von Radio Bremen startete, bildeten den Schwerpunkt des Frühjahrskonzerts der Nordenhamer Stadtkapelle. Die hatte mit ihrem Programm dann auch wieder den Geschmack des Publikums getroffen, denn ein Großteil der rund 300 Besucher am Sonntagnachmittag in der Stadthalle Friedeburg hatte seine „Sturm- und Drangzeit“ eben genau in jenen Jahren gehabt. Langanhaltender Beifall und die Forderung nach Zugaben belohnten die 25 Musiker für ihre gelungenen Darbietungen.

Für das Konzert hatte sich die Stadtkapelle wieder mit Musikern aus Brake und Rastede verstärkt. Ihnen dankte Vorsitzende Sandra Vollbrecht mit einem kleinen Präsent. Ein Geschenk erhielt auch der Keyboarder und musikalische Leiter der Kapelle, Jörg Lübken. Der habe bei den Proben wieder eine Engelsgeduld mit seinen Musikern gehabt, lobte die Vorsitzende ihn. Dass das Ensemble unter der Regie des gebürtigen Kleinensielers, der in Worpswede wohnt, an der Bremer Hochschule für Künste ein Studium zum Diplom-Orchester-Musiker abschloss und in Hamburg Jazz studierte, weitere Fortschritte gemacht hat, konnte das Orchester am Sonntag unter Beweis stellen.

Eine Premiere

Ihre Premiere beim traditionsreichen Frühjahrskonzert der Stadtkapelle feierte die Sängerin Angelika Okrey aus Rodenkirchen. Sie gab die Evergreens „Que Sera, Sera“, für den Doris Day im Alfred-Hitchcock-Film „Der Mann, der zu viel wusste“ 1957 einen Oscar bekam, und „Ich liebe das Leben“ (1975), einer der großen Hits von Eurovision-Song-Contest-Siegerin (1972) Vicky Leandros, zum Besten. Ihr habe die erstmalige Zusammenarbeit mit einem Orchester viel Spaß und Freude bereitet, so Angelika Okrey, die sich dafür herzlich bei den Musikern bedankte.

Ihre musikalische Zeitreise startete die Stadtkapelle mit „A Touch Of Velvet”, bekannt als Erkennungsmelodie der Bremer Beat-Club-Sendungen in den 1960/70er-Jahren. Medleys aus Kompositionen der 1920/30er-Jahre (Heymann-Erinnerungen) und aus Musical-Melodien des Komponisten Andrew Lloyd Webber gehörten ebenso zum Programm wie Erinnerungen an Bill Ramsey („Pigalle”, „Zuckerpuppe”, „Wenn die Mimi mit dem Krimi“), Songs zum Mitsingen aus „My Fair Lady”, Italo-Pop-Classics und Songs von Eric Clapton.

Aber auch die klassische Blasmusik, die beim Publikum besonders gut ankam, wurde dargeboten. Dazu gehörten unter anderem Kompositionen von Slavko Avsenik und seinen Original Oberkrainern wie das bekannte „Trompeten-Echo“ sowie Melodien aus dem Hafen und vom Meer („Heute geht’s an Bord“).

Späße zwischendurch

Für die komödiantischen Einlagen war am Sonntagnachmittag vor allem wieder Maik Schneider verantwortlich. Der Saxofon- sowie Tubaspieler aus Rastede sorgte mit seinen auch plattdeutschen Geschichten für viel Gelächter im Publikum, für das während der 30-minütigen Pause des gut zweieinhalb Stunden dauernden Konzerts im Burgsaal Kaffee und Kuchen bereit standen.

Durch das musikalische Programm führten neben Sandra Vollbrecht und Maik Schnieder der stellvertretende Vorsitzende Wolf Dieter Ebeling und Schlagzeuger Dima May, der nicht nur als Entertainer, sondern auch als Musiker begeisterte.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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