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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kunstverein sucht Nordenham-Bilder

05.10.2019

Nordenham Das Leuchtfeuer am Union-Pier bietet sich natürlich an, wenn es darum geht, ein typisches Nordenham-Bild zu malen. Aber es gibt noch viele andere Motive, die für ein solches Bild in Frage kommen. Das können sturmgebeugte Kopfweiden in der Wisch sein, die stählernen Kräne des Midgardhafens, die Moorseer Mühle, ein Bauernhof in Butjadingen, grasende Kühe oder gerne auch etwas ganz anderes.

Der Nordenhamer Kunstverein sucht Bilder mit Motiven aus Nordenham und umzu. Er fordert alle Künstler der Region auf, den Pinsel oder einen Stift in die Hand zu nehmen und sich an Werk zu machen. Und den Begriff Künstler legt Vorstandsmitglied Dr. Peter Klan sehr großzügig aus. „Jeder kann mitmachen“, sagt das Vorstandsmitglied des Kunstvereins.

Bilder

mit Motiven aus Nordenham und Umgebung können bis zum 20. November beim Kunstverein eingereicht werden. Ansprechpartner ist Peter Klan (Telefon   04731/21439). Seine Adresse ist: Albert-Schweitzer-Straße 27, 26954 Nordenham.

Bis zum 30. November sollten die Bilder beim Kunstverein abgegeben werden. Die Bilder aus Nordenham sollen Teil einer Ausstellung in der französischen Partnerstadt werden. Termin ist voraussichtlich im März 2020 im dortigen Kunstzentrum. Peter Klan schwebt auch schon ein Untertitel für den Nordenhamer Ausstellungsteil vor: „Nordenham auprès de l’eau – Nordenham am Wasser“.

Keine Skulpturen

Nach den Worten von Jane Agena, der Vorsitzenden des Kunstvereins, werden ausschließlich Bilder gesucht, keine Skulpturen. Ansonsten können die Künstler ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Bilder mir Öl- oder Acrylfarbe sind genauso willkommen wie Zeichnungen. Und es kann sich jeder angesprochen fühlen, auch diejenigen, die bisher nur für die eigene Schublade gemalt haben. Peter Klan erinnert sich gerne an die Aktion des Kunstvereins zum 100-jährigen Bestehen der Stadt Nordenham zurück. Bei der Aktion „Künstler sehen Nordenham“ vor elf Jahren sind auch viele verborgene Talente zum Vorschein gekommen, die mit ihren Werken eine Ausstellung zum Stadtjubiläum bereichert hatten.

Die Städtepartnerschaft zwischen Nordenham und Saint-Éienne-du-Rouvray wurde im Jahre 2011 offiziell besiegelt. Einen Austausch hatte er aber schon vorher gekommen. Und dabei ist vor allem die Kultur zu einem verbindenden Element geworden. Vor allem im musikalischen Bereich gibt es einen regen Austausch. Nachwuchsmusiker aus beiden Städten besuchen sich regelmäßig. Das Vorzeigeprojekt der Städtepartnerschaft ist die Band Funktomas & Four Funky French Friends, in der Musiker aus beiden Städte gemeinsam Konzerte geben.

Freundschaften

Aber auch im Bereich der bildenden Kunst sind sich Menschen aus den beiden Städten in den vergangenen Jahren immer näher gekommen. Einige Freundschaften sind bereits entstanden. In diesem Jahr hatte Jérôme Gosselin aus der französischen Partnerstadt seine Werke beim Kunstverein ausgestellt. 2014 waren Bilder von mehreren Künstlern aus Saint-Étienne-du-Rouvray in Nordenham zu sehen. Und diese Ausstellung kam so gut an, dass einige dieser Werke verkauft wurden. Für den Fall, dass es für die Nordenham-Bilder ebenfalls Verkaufsanfragen gibt, sollten sich die Künstler im Vorfeld überlegen, ob sie bereit wären, ihre Werke zu veräußern.

Insgesamt zehn Bilder sollen am 1. Dezember auf die Reise nach Saint-Étienne-du-Rouvray gehen. Welche das sein werden, entscheidet eine Jury des Kunstvereins. Sollten deutlich mehr Bilder eingehen, könnten die nicht ausgewählten zu einer Ausstellung in Nordenham zusammengefasst werden. Aber das hängt natürlich von der Resonanz ab.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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