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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

„Ich habe gedacht: Das packst du nicht“

30.11.2017

Nordenham Seit mehr als 30 Jahren ist Heinz Rudolf Kunze im Musikgeschäft. Der deutsche Rockpoet hat zeitlose Hits geschrieben wie „Dein ist mein ganzes Herz“, „Lola“ und „Finden Sie Mabel“. Sein letztes Konzert in der Friedeburg liegt 18 Jahre zurück. An diesem Freitag ist er ab 20 Uhr wieder in der Nordenhamer Stadthalle zu hören. Diesmal solo.

HRK spielt Gitarre, Klavier und Mundharmonika. Und natürlich bringt er viele seiner größten Hits mit. „Die Besucher können die Musik in etwa so erleben, wie sie in meinem Arbeitszimmer entsteht“, sagt Heinz Rudolf Kunze im Gespräch mit der NWZ. „In gewisser Weise können sie mir über die Schulter blicken. Viel näher konnt man an die Musik nicht heran.“

Zehn Gratis-Tickets für NWZ-Leser

„Einstimmig“ heißt das Solo-Programm, mit dem Heinz Rudolf Kunze an diesem Freitag, 1. Dezember, ab 20 Uhr in der Nordenhamer Stadthalle Friedeburg gastiert. Die Karten für das Konzert kosten im Vorverkauf 37,65 Euro in der Geschäftsstelle von Nordenham Marketing & Touristik (Telefon   93640) am Marktplatz.

Die Gewinner stehen fest. Für das Konzert von Heinz Rudolf Kunze hat die NWZ Gratis-Tickets verlost. Über jeweils zwei Freikarten können sich freuen: Günther Hinrichs, Petra Clemens-Trumpf und Brigitte Rickei aus Nordenham, Ingrid Cordes aus Brake und Hergen Lüerßen aus Elsfleth. Die Karten werden an der Abendkasse hinterlegt.

Obwohl Heinz Rudolf Kunze mehr als drei Jahrzehnte Bühnenerfahrung hat, sind Solo-Konzerte für ihn etwas Besonderes. „Bis 2015 habe ich mich das nicht getraut. Ich hatte Angst davor. Ich habe gedacht, das packst du nicht alleine. Aber alle meine musikalischen Helden haben das gemacht. Gerade ist Bruce Springsteen wieder als Solist unterwegs. Ich wollte diese Erfahrung auch machen. Mittlerweile habe ich großen Spaß daran. Aber beim ersten Mal alleine auf der Bühne hatte ich so viel Lampenfieber, wie in 30 Jahren vorher nicht.“

Das Nordenhamer Publikum kann sich auf einen Musiker freuen, dessen Markenzeichen die Vielseitigkeit ist, der mal nachdenklich, mal humorvoll und mal rockig rüberkommt, auf jeden Fall aber emotionsgeladen und voller Leidenschaft.

Die NWZ hat den Hannoveraner, der an diesem Donnerstag seinen 61. Geburtstag feiert, mit einigen Entweder-Oder-Fragen auf den Zahn gefühlt.

Beatles oder
Rolling Stones
?

Darauf kann es nur eine Antwort geben. Natürlich die Beatles. Ich weiß, wie schwer es ist, ein Lied zu komponieren. Von der Raffinesse, die in vielen Beatles-Songs steckt, kann ein Keith Richards nur träumen. Aber verstehen Sie mich nicht falsch. Ich habe nichts gegen die Stones. Aber wenn ich mich entscheiden muss, dann für die Beatles.

Udo Jürgens oder
Campino
?

Das ist Geschmackssache. Man kann die beiden schwer miteinander vergleichen. Ich respektiere jeden auf seine Art. Udo Jürgens ist mir sicher etwas näher. Ich habe seine Fähigkeit, zu komponieren, immer sehr geschätzt.

Vinyl oder Spotify?

Natürlich die Schallplatte. Noch lieber mag ich allerdings CDs. Die muss man nicht so oft umdrehen. Ich besitze gerne Musik. Ich bin da ein richtiger Sammler. Die neuen Medien, die Musik so beliebig machen, hasse ich. Als Künstler kann man sich aber nicht gegen diese Entwicklung wehren.

„The Voice of Germany“ oder „Deutschland sucht den Superstar“?

Ich finde beides grauenhaft. Musik ist kein Sportwettbewerb. Und ich finde es komisch: Gerade in einer Zeit, in der in der Schule alles nivelliert wird, in der der Leistungsgedanke immer mehr in den Hintergrund gerät, wird im Fernsehen die Leistung von Künstlern bewertet – und zwar nach ziemlich fragwürdigen Kriterien.

Tofu oder Currywurst?

Currywurst

Auto oder Bahn?

Auf jeden Fall das Auto. Ich will selbst bestimmen, wann ich losfahre und wann ich irgendwo ankomme. Außerdem genieße ich die Privatsphäre, die ich im Auto habe, aber nicht in der Bahn. Dort werde ich erkannt und angesprochen. Nach Nordenham fahre ich natürlich auch mit dem Auto.

Camping oder Kreuzfahrt?

Das liegt mir beides nicht besonders. Aber, wenn ich mich entscheiden muss, dann für die Kreuzfahrt.

Nordsee oder Karibik?

Zur Nordsee habe ich einen Bezug. Da kenne ich mich aus. Ich habe schon viel Zeit an der Nordsee verbracht. In der Karibik war ich noch nicht. Dorthin zu reisen, wäre bestimmt ganz schön. Ich kenne die Karibik nur aus dem Fernsehen, und da macht die Gegend einen reizvollen Eindruck auf mich.

Morgenmuffel oder
Frühaufsteher
?

Da würde ich mich eher als Frühsaufsteher sehen. Bei mir klingelt der Wecker morgens um 8 Uhr, ich weiß aber natürlich, dass es viele hart arbeitende Menschen gibt, die schon um 7 Uhr oder noch früher rausmüssen. Auch als ich noch jung war, habe ich es nie gemocht, lange zu pennen. Ich glaube, das ist für einen Musiker wohl eher untypisch. Aber ich mag das Tageslicht. Und ich kann am besten bei Tageslicht arbeiten.

Werder Bremen oder
Bayern München
?

Ich bin seit meiner Kindheit Werder-Fan. Wenn man in Osnabrück aufwächst, dann hat man die Option zwischen Werder Bremen, Borussia Dortmund und vielleicht noch Hannover 96. Ich habe auch Sympathien für Dortmund, mit Hannover 96 konnte ich noch nie so recht etwas anfangen. Seit ich denken kann, bin ich Werder-Fan. Ich habe Sorgen, aber ich hoffe natürlich, dass es in dieser Saison mit dem Klassenerhalt klappt.

Brille oder Kontaktlinsen?

Natürlich die Brille. Ich habe mich daran gewöhnt. Ich trage seit meiner Kindheit eine Brille, und ich glaube, sie tut meinem großen Gesicht ganz gut. Von Kontaktlinsenträgern höre ich immer wieder von den Problemen, die sie haben, von Augenrötungen und Augenjucken. Mit meiner schwarzen Ray-Ban-Brille war ich ja lange Zeit alleine auf weiter Flur. Inzwischen trägt ja jeder Hipster-Moderator im Fernsehen so ein Teil.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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